Technikschau nimmt Gestalt an

Blick von der Galerie in die Lufthalle: Norman Poschwatta und Dr. Henrik Fanger blicken von der Galerie in die Lufthalle, Dort hängt bereits eines der Großobjekte von der Decke, der originalgetreuer Nachbau des ersten Strahltriebwerk- Flugzeug der Welt, eine HE 178 aus dem Jahre 1939. hans-Joachim Zeigert
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Blick von der Galerie in die Lufthalle: Norman Poschwatta und Dr. Henrik Fanger blicken von der Galerie in die Lufthalle, Dort hängt bereits eines der Großobjekte von der Decke, der originalgetreuer Nachbau des ersten Strahltriebwerk- Flugzeug der Welt, eine HE 178 aus dem Jahre 1939. hans-Joachim Zeigert

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28. September 2012, 10:04 Uhr

Wismar | Gute Nachrichten aus dem Phantechnikum: Die große Schau des Technischen Landesmuseums (TLM), die mehr als ein normales Museum sein wird, öffnet für alle am 1. Dezember auf dem ehemaligen Kasernengelände der Hanse- und Kreisstadt. Mehr noch, Kinder unter sechs Jahren erhalten freien Eintritt und die ersten 50 Kinder zwischen 6 und 17 Jahren, die an diesem Tag vor der Tür stehen, dürfen gratis hinein.

Mit Optimusmus schauen Dr. Hendrik Fanger, Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft und TLM-Technikchef Normen Poschwatta von der Galerie über die geräumige Luft-Halle. Fest am Platz befinden sich alle Großexponate, ob hängend oder stehend. Gerade während der Anlieferung und vor allem für die genaue Platzierung der bisherschwersten Objekte, war das TLM-Team gefordert. "Möglich war dies nur per Schwerlastrollen", erinnert sich Dr. Fanger. So bewegten sieben Leute den fünf Tonnen schweren Voit-Schneider Propeller durch die Halle. Nicht anders verhielt es sich mit dem zwölf Tonnen gewichtigen ersten Schiffsdiesel des Segelschulschiffes der Bundesmarine "Gorch Fock".

"Natürlich ist gerade bei solchen Objekten, die vier Jahre lang im Depot standen, viel putzen angesagt, bevor die Besucher kommen", so Norman Poschwatta. Damit ist die Endphase bis zur Eröffnung sicher kalkulierbar und gestattet so den terminlichen Optimismus. "Wir eröffnen auf jeden Fall am 1. Dezember und alle geben dafür ordentlich Gas", so das eindeutige Fazit von Dr. Fanger. Eine offizielle Generalprobe findet bereits am 26. November statt. Zu den geladenen Gästen gehören dann am Bau beteiligte Vertreter, Sponsoren, engagierten Freunde, ehrenamtliche Mitstreiter und Repräsentanten des öffentlichen Lebens bis hin zur Staatskanzlei.

Noch wirken Elektrofirmen, Installationshandwerker und Fachleute des Tischler- und Glaserhandwerks in Koordination mit TLM-Leuten an allen Schwerpunkten. Auch das Museumscafé nimmt mehr und mehr Gestalt an. Norman Poschwatta und sein Team sind sich absolut bewusst, dass jetzt jeder Tag im harten Zeitlimit zählt: "Wir sind nach den notwendigen Fremddienstleistern die letzten, die dann erst mit dem Einräumen insbesondere der kleineren, zahlreichen Objekte zum Zuge kommen." Doch etwas Vorarbeit wurde von den Mitarbeitern bereits geleistet. So zieren in den oberen Etagen etliche Information- und Schautafeln zu den einzelnen Schwerpunkten "Luft", "Feuer" und Wasser" die schon gut erkennbaren Ausstellungsräume. Immerhin stehen für den ersten Bauabschnitt mehr als 2500 Quadratmeter an Ausstellungsfläche zur Verfügung. Gegliedert sind die Bereiche nach den Schwerpunkten Luft, Feuer und Wasser. Zusätzlich laden 25 Stationen zum Experimentieren ein. Etwa 200 Objekte, vom Flugzeug, über historische Dampfmaschinen bis zu verschiedenen Original-Schiffsantrieben beinhalten den ersten Ausstellungsteil. Inzwischen wird auch ein Schweißroboter in Funktion gesetzt, bereit gestellt von der Audi AG. Dort erleben Besucher, wie Schweißnähte an Autoteilen entstehen.

Wer jetzt bereits einen Besuch in das künftige Phantechnikum planen möchte, kann auf nachfolgende Informationen zurückgreifen: Öffnungszeiten außer montags von 10 Uhr bis 18 Uhr, in der Sommersaison von Juni bis September täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr. Die Eintrittspreise liegen bei 6 Euro für einen Erwachsenen und 4 Euro für Kinder zwischen 6 und 17 Jahren. Kinder unter 6 Jahren erhalten freien Eintritt. Weitere Informationen zur Ausstellung hält die Webseite www.phantechnikum.de

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