Tausende nachts in Partylaune

Die Jugend des Nordens feierte beim „Snowbeat“ ihr Indoor-Festival / Mehr als 3000 Gäste / Lübtheener Veranstalter zufrieden

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04. Februar 2019, 08:11 Uhr

Von wegen im Winter ist nichts los: Das Alpincenter war in der Nacht zum Sonntag das große Ziel tausender Jugendlicher aus halb Norddeutschland. Mit „Snowbeat“ lockte der kleine Bruder des großen „Airbeat-Festivals“ die Freunde elektronischer Dance-Musik aus ihren Wohnungen. Das Ergebnis war mehr als überzeugend. Es war voller als im Vorjahr, Stimmung und Wetter passten. Die Veranstalter von „Music Eggert“ aus Lübtheen bestätigten in der Nacht eine Besucherzahl jenseits der 3000.

Wer Dance-Festivals liebt, muss Gedränge mögen. Denn kurz nach Mitternacht wälzten sich tausende junge Leute unentwegt von einer Area zur anderen, um die verschiedenen Musikstile und vor allem die ständig wechselnden DJ’s zu erleben. Als wäre das Alpincenter mit seinen großen Flächen und Veranstaltungsräumen für ein Dance-Festival erbaut worden: Denn trotz der räumlichen Nähe von „Mainstage“, „Maincircus“ oder „Terminal Stage“ kamen sich die verschiedenen Musikrichtungen akustisch nicht in die Quere.

Die Jungs von „Gestört aber Geil“ setzten auf der Hauptbühne ab 23 Uhr zunächst die Akzente, hatten das Publikum schnell auf ihrer Seite. Um kurz nach Mitternacht übernahm dann „Salvatore Ganacci“ das Kommando. Star-DJ’s wie er und andere sind die Magneten, die die jungen Leute anziehen. Doch die bekommt man nicht umsonst. Zieht man dann noch den nicht unerheblichen Umbau-Aufwand und den immer uferloser werdenden Einsatz der Technik in Betracht, wird schnell klar, warum so ein Ticket für „Snowbeat“ dann auch schon mal mit 30 Euro losgeht.

Dafür bekommen die junge Leute aber eine ziemlich gute Organisation geboten. Kein Wunder, wer so eine Riesenveranstaltung wie „Airbeat“ auf die Beine stellt, kommt mit einem deutlich kleineren Festival allemal klar.

„Wir sind zufrieden, es passte alles. Wir hatten gute Besucherzahlen wie eigentlich immer, es gab keine Ausfälle durch das Wetter, alle DJ’s waren da“, erklärte Hauptorganisator Sebastian Eggert noch in der Nacht. „Snowbeat“ werde es damit wohl auch im Jahr 2020 wieder geben.

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