Grünes Schmuckstück : Tannenbaum frisch aus dem Forst

Gerade gewachsen und zwischen 1,50 und 2 Meter: So sieht der perfekte Baum für Revierförster Thomas Krüger aus.
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Gerade gewachsen und zwischen 1,50 und 2 Meter: So sieht der perfekte Baum für Revierförster Thomas Krüger aus.

Glühwein, Waffeln und Lagerfeuer: Försterei Woitendorf verkauft am Sonnabend ihre Weihnachtsbäume.

svz.de von
11. Dezember 2013, 05:30 Uhr

Noch stehen die Nordmanntannen, Fichten und Blaufichten in ordentlichen Reihen auf den Weihnachtsbaumplantagen rund um Woitendorf. „Aber nicht mehr lange“, sagt Thomas Krüger vom Forstamt Radelübbe. „In den nächsten Tagen werden mein Mitarbeiter und ich gemeinsam losziehen und die Bäume für den Weihnachtsverkauf schlagen.“ Frischer ginge es nicht, versichert Krüger.

Nach etwa fünf bis sieben Jahren Wachstum sind die Weihnachtsbäume in Thomas Krügers Revier jetzt reif für die Stube: Die gefällten Tannen und Fichten werden am kommenden Sonnabend, 14. Dezember, ab 9 Uhr morgens auf dem Hof der Försterei Woitendorf verkauft. Dort werden sich etwa hundert Weihnachtsbäume aneinanderreihen finden – in verschiedenen Größen, verspricht der Förster. Da sei für jeden etwas dabei, versichert er. Und wer sich bei der Suche nach seinem Tannenbaum noch etwas in der Försterei aufhalten möchte, hat die Möglichkeit, die kalten Hände an einem Lagerfeuer zu wärmen und sich einen Schluck heißen Glühwein und eine selbst gebackene Waffel zu genehmigen.

„Wir werden am Samstag vor allem bereits fertig geschlagene Bäume anbieten“, sagt Krüger. „Es gibt aber auch die Möglichkeit, selbst loszugehen und Fichten zu fällen.“ Viele würden auf das Angebot, ihre Weihnachtstanne in Woitendorf selbst zu schlagen, gern zurückkommen, so der Förster. „Das ist ein richtiges Event für die meisten – gemeinsam als Familie auf die Plantage zu gehen, sich einen Baum auszusuchen und diesen dann eigenhändig zu fällen.“

Eigenhändiges Tannenbaumfällen bietet der Förster auch noch nach dem 14. Dezember an: Wer es nicht schaffe, am Sonnabend bei ihm vorbeizukommen und sich seinen Baum auszusuchen, der hat noch bis kurz vor Weihnachten die Möglichkeit, einen Termin mit Krüger zu vereinbaren. „Dann können wir gemeinsam in den Wald gehen, einen Baum auswählen und ihn fällen“, bietet er an. Zu erreichen ist der Woitendorfer Revierförster unter der Telefonnummer: 0173/ 3011256.

Die Bäume, die es in diesem Jahr nicht zum Weihnachtsbaum geschafft haben, bleiben aber nicht einfach auf der Plantage stehen und wachsen fröhlich weiter, erzählt Krüger. Die Tannen würden geerntet, einige Zeit getrocknet und dann zu Heizhackschnitzeln verarbeitet. Ein Unternehmen rückt extra an und häckselt die Bäume als Ganzes, dann können sie verheizt werden. So wird keine Ressource verschwendet.

Seinen eigenen Tannenbaum sucht sich Thomas Krüger erst am 24. Dezember aus, verrät er. „Wir nehmen meist einen Baum, der vom Verkauf übrig geblieben ist.“ Und auch wenn dieser vielleicht nicht den perfekten Wuchs hat, mit ein bisschen Drehen und Wenden, wird er trotzdem noch zu einem schönen Weihnachtsbaum, ist sich Krüger sicher.

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