Metropolregion Hamburg : Tage der Industriekultur in 68 Orten

<p>Alter Hafen Wismar</p>

Alter Hafen Wismar

Tausende Besucher werden zu den 380 Veranstaltungen in der Metropolregion Hamburg erwartet

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18. Mai 2017, 12:00 Uhr

Mit 380 Veranstaltungen in 131 Denkmalen an 68 Orten geht das erfolgreiche Kulturprojekt der Metropolregion Hamburg in die vierte Runde. Hafenanlagen, Schleusen und Schiffe, Leucht- und Wassertürme, Brücken und Mühlen, Fabriken und Kraftwerke geben am 17. und 18. Juni Einblicke in die Welt der Industriekultur am Wasser. Mit dabei ist auch Nordwestmecklenburgs Kreisstadt Wismar. Dort öffnet das Phantechnikum seine Tore für die Besucher, die zu Entdeckern werden können. Durch einen Feuertunnel gelangen sie in ein Versuchslabor, über die Wassertreppe zu einem Wasserweg und durch die Luftschleuse betreten sie eine Lufthalle. Die Gäste können zudem in Vorträgen mehr zur Geschichte des Ausstellungshauses erfahren.

Hoch hinaus können Besucher am Alten Hafen Wismars. Dort sind Führungen durch den historischen Thormann-Speicher und das ehemalige Silo 1 möglich. Geöffnet wird zudem der Lokschuppen der Hafenbahn sein. Das Bahnbetriebswerk hatte sich einst vor allem um Lokomotiven gekümmert, welche die zahlreichen Güterzüge von und zum Seehafen beförderten.

Auch weiter westlich der Hansestadt Wismar werden Besucher zu den Tagen der Industriekultur erwartet. Sie können in Travemünde einen alten Leuchtturm sowie die Viermastbark „Passat“ mit seinen 56 Meter hohen Masten besichtigen. Der Tiefwassersegler war 1911 in Hamburg vom Stapel gelaufen.

Zum ersten Mal bei den Tagen der Industriekultur mit dabei ist auch die 170 Jahre alte Stadtwassermühle an der Wakenitz in Lübeck. Zudem erhofft sich die Stadt Schwerin zahlreiche Besucher an den Tagen der Industriekultur. „Das industriekulturelle Potenzial Schwerins ist größer als viele glauben. Deshalb wollen wir ab Juni als zweite Stadt der Metropolregion eine regionale Route der Industriekultur anbieten“, kündigte Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier an.

Im Jahr 2015 hatten die Tage der Industriekultur insgesamt 18 000 Besucher in der Metrpolregion Hamburg angelockt. 

Schätze und Klassiker

Hafenanlagen, Schleusen und Schiffe, Leucht- und Wassertürme, Brücken und Mühlen, Fabriken und Kraftwerke – viele unbekannte und verborgene Schätze aber auch Klassiker der Industriegeschichte öffnen an den „Tagen der Industriekultur am Wasser“ ihre Tore, zeigen ihre Technik und erzählen ihre Geschichte, in der immer wieder das Wasser eine Hauptrolle spielt. 131 historische Industrieanlagen und -museen in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein bieten dem Publikum ein abwechslungsreiches Programm.
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