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Ernte in Gadebusch : Tafel-Garten beendet die Saison

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Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Langzeitarbeitslose gärtnern für Langzeitarbeitslose und ziehen eine positive Bilanz des Gartenjahrs

svz.de von
erstellt am 26.Okt.2017 | 21:00 Uhr

Reiche Ernte bescherte das hinter uns liegende Gartenjahr den sieben Männern, die von Mitte April bis Mitte Oktober auf 15 000 Quadratmetern Nutzfläche gleich drei Gärten in der Gadebuscher Kleingartenanlage „Am Wasserwerk“ bewirtschafteten. Ihr Auftrag unter dem Motto „Langzeitarbeitslose gärtnern für Langzeitarbeitslosen“: die Produktion von Obst und Gemüse für die Gadebuscher Tafel.

„Wir sind mit der Ernte sehr zufrieden. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken“, sagt Karin Kluge, die dieses Projekt des Job Tafel Beschäftigungsträgers aus Schwerin in der Münzstadt betreut. Die Ernteliste ist knapp 20 Zeilen lang, angefangen bei 25 Kisten Kartoffeln aus eigener Produktion über zwölf Kisten Zwiebeln, knapp 60 Köpfe Blumenkohl, 180 Kohlrabi, 16 Zehn-Liter-Eimer voll mit Einlegegurken bis zu zehn Kisten Bohnen. Lediglich die Obsterträge fielen in diesem Jahr bescheiden aus. Ein Eimer Johannisbeeren, das war’s. Äpfel waren in diesem Sommer wie überall Fehlanzeige.

Die „Gärtner auf Zeit“ sind allesamt sogenannte Ein-Euro-Jobber, die sich auf diese Weise wenigstens für knapp sechs Monate ihre Hartz IV-Bezüge etwas aufbessern. Jeweils von Montag bis Donnerstag waren sie in der Kleingartenanlage für jeweils vier Stunden täglich im Einsatz. Zu Gute kam die Ernte gut 150 bedürftigen Familien in Rehna sowie Gadebusch und Umgebung, die von der Gadebuscher Tafel betreut werden.

 

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