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Erneut brennt ein Keller in Gadebusch : Täter zünden Wäschemangel an

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Schon wieder muss die Gadebuscher Feuerwehr in die Heinrich-Heine-Straße ausrücken. Verletzt wird glücklicherweise niemand

svz.de von
erstellt am 13.Aug.2017 | 19:00 Uhr

Zum dritten Mal innerhalb von nur acht Tagen musste die Freiwillige Feuerwehr Gadebusch in die Heinrich-Heine-Straße ausrücken. Am vergangenen Freitagabend war es dort gegen 21 Uhr im Hauseingang 27 zu einem Kellerbrand gekommen. Nach Aussagen der Polizei handelt es sich um Brandstiftung.

„Wir wurden mit einem Vollalarm in die Heinrich-Heine-Straße alarmiert. Rauchentwicklung im Treppenhaus war unser Alarmstichwort“, sagt Sebastian Otto. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten die Bewohner nach Aussage des städtischen Wehrführers das Feuer in dem Keller bereits abgelöscht, so dass der Angriffstrupp nur eine erweiterte Lageerkundung sowie Nachlöscharbeiten durchführen musste. Nachdem der Kelleraufgang ausgiebig belüftet worden war, wurde die Einsatzstelle an die Einstzkräfte der Polizei übergeben.

„Unbekannte Personen hatten eine hölzerne manuelle Wäschemangel angezündet“, erklärt die zuständige Einsatzleitstelle auf Nachfrage. Im stark verrauchten Treppenhaus hätte es brenzlig gerochen, die Anwohner hätten das Haus bereits selbstständig verlassen und sich in Sicherheit gebracht. Im und am Haus selbst wären keine Brandschäden zu verzeichnen, das Haus weiterhin bewohnbar. Der durch den Brand entstandene Sachschaden beläuft sich nach Polizeiangaben dennoch auf circa 500 Euro.

Erst in der Nacht zum 4. August hatte in der Heinrich-Heine-Straße 32 ein Keller gebrannt. Verletzt wurde auch da glücklicherweise niemand. Im Juni war ein Kellerbrand in der Rosa-Luxemburg-Straße 30 auf Brandstiftung zurückzuführen. Die Bilanz damals: sieben Verletzte, darunter Kinder und Senioren, sowie acht durch Rauchentwicklung zerstörte Wohnungen. Bereits Ende März dieses Jahres hatte es abermals in einem Keller der Heinrich-Heine-Straße 32 gebrannt. Kinderwagen und Fahrräder wurden in Mitleidenschaft gezogen. Eine 27-jährige Mieterin hatte eine Rauchgasvergiftung erlitten, musste in ein Krankenhaus gebracht und dort medizinisch behandelt werden. Dem Hauseigentümer war ein Sachschaden von mehreren tausend Euro entstanden. Brandursache soll ein angezündeter Kinderwagen gewesen sein.

 

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