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Kasse verweigert Taxifahrt nach OP : SVZ-Leser stehen Patientin bei

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Sie kritisieren den Umgang mit älteren Menschen und die aktuelle Rechtslage

von
erstellt am 06.Mai.2015 | 21:00 Uhr

Auf unseren Beitrag „Kasse verweigert Taxifahrt nach OP“ haben sich zahlreiche SVZ-Leser auf unserer Facebook-Seite gemeldet. Sie zeigten sich zum Teil empört darüber, dass eine 83-jährige Frau, die auf eine Gehhilfe angewiesen ist, nach einer Augen-OP in Schwerin auf eigene Kosten zurück in ihren Wohnort Gadebusch fahren musste. Anne Nuba spricht von einer unglaublichen Rechtslage. Sie rät Patienten, besser die Operation stationär durchführen zu lasen und eine Nacht länger dort zu bleiben. Andreas Rösler meint: „Nichts mehr da für unsere Leistungsträger, die Deutschland aufgebaut haben!“ Er fragt sich, was machen Krankenkassen, Sozialsysteme und Finanzämter eigentlich mit den Mehreinnahmen aus dem Mindestlohn? Auch Andrea Wendet ist verärgert. Sie kenne diese Problematik und eine gute Freundin sei von der Krankenkasse herablassend behandelt worden. Sie wechselte daraufhin die Kasse.

Connie Minges betont: Das habe mit der Kasse nichts zu tun. Es sei von der Regierung so beschlossen worden, dass für ambulante Operationen bzw. Behandlungen selbst für An- und Abfahrt gesorgt werden müsse. Da mache also selten eine Kasse mehr, als sie müsse. Katrin Liermann meint: Das ist doch nichts Seltenes. Viele Patienten erlebten ständig Sachen mit den Kassen, worüber man sich nur ärgern könne.

Skandal: Nach einer Augen-Operation soll eine 83-jährige Gadebuscherin die Fahrtkosten selbst bezahlen.

Posted by svz.de - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern on Dienstag, 5. Mai 2015

 

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