Nordwestmecklenburg : Sturmschaden: Piraten vor Premiere in Zeitnot

<p>Während des Unwetters war am Tag der PiratenOpenAir-Premiere u.a. ein Schiff samt Steg aus der Verankerung  gerissen worden. </p>
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Die Feuerwehren in NWM hatten am Morgen alles Hände voll zu tun. Foto: ffw

Ein schweres Unwetter wütete heute früh über Nordwestmecklenburg. Bäume stürzten um, Lkw-Trailer krachten auf die Seite. Ein Piratenschiff riss sich los.

svz.de von
24. Juni 2016, 10:52 Uhr

Auch die Grevesmühlener Piraten brachte das Unwetter heute Morgen in Not – in Zeitnot. Denn ihnen blieben nur wenige Stunden bis zur Premiere am Abend, um Sturmschäden zu reparieren.  Während des Unwetters war unter anderem ein Schiff samt Steg aus der Verankerung  gerissen worden. Bis zur Premiere nachher heißt es aber wieder „Klar Schiff!“ für Capt’n Flint und seine Crew.

Zu sieben Einsätzen musste parallel allein die Feuerwehr Rehna ausrücken und Sturmschäden beseitigen. „Wir haben zum Glück vermutlich nur den Ausläufer des Unwetters abbekommen“, sagte Wehrführer Henry Wanzenberg. Alarmiert wurden  auch Feuerwehrleute aus Carlow, Königsfeld und Holdorf-Meetzen.

Weitaus dramatischer ging es nördlich von Rehna zu. So verzeichnete die Feuerwehr Dassow  mit Unterstützung aus Selmsdorf, Mallentin und Harkensee  25 Einsätze. „Das war grenzwertig. Und  es wird  Stunden dauern, bis alle Sturmschäden beseitigt sind“, sagte der Gemeindewehrführer Dassow, Daniel Selzer, gegenüber unserer Zeitung.

Das Unwetter hatte im Gewerbegebiet Holmer Berg Lkw-Trailer auf die Seite stürzen lassen.  Und in Dassow-Ausbau fiel ein Baum auf das Dach eines Hauses. Menschen wurde  nicht verletzt. Besonders betroffen waren auch die B 105 im Bereich Dassow und die B 106. Der Verkehr kam dort teilweise zum Erliegen.

Die Wemag hat im Bereich Kaeselow, Reinhardtsdorf und Rosenow den Strom abstellen müssen. Da ein Baum auf eine Freileitung stürzte, muss ein beschädigter Gittermast repariert werden. Dauer. Bis ca. 14 Uhr.

Seit 4 Uhr waren auch im Betreich Boltenhagen Feuerwehrleute ununterbrochen im Einsatz. „Bis zum Mittag lagen wir bei 50 Einsätzen – alles Sturmschäden“, sagte Boltenhagens Wehrführer Mathias Hacker. Unterstützt wurden die Helfer von der Küste von Kameraden aus Klütz, Grevesmühlen, Elmenhorst, Kalkhorst und Höhenkirchen. In der Geschichte der Boltenhagen Feuerwehr dürfte es  einer der einsatzreichsten Tage gewesen sein.

Der ganze Bericht morgen in der SVZ.

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