Technisches Hilfswerk : Sturmerprobte Helfer ziehen Bilanz

Dierk Hansen (r.) zeichnete u. a. Michael Kaven (2.v.r.) mit dem THW-Ehrenzeichen in Bronze aus.
Dierk Hansen (r.) zeichnete u. a. Michael Kaven (2.v.r.) mit dem THW-Ehrenzeichen in Bronze aus.

Für die Mitglieder des Technischen Hilfswerks Gadebusch war das 2015 eines der einsatzreichsten Jahre

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29. November 2015, 17:14 Uhr

Ob nach einem Tornado oder einem Großfeuer – das Technische Hilfswerk Gadebusch (THW) ist in diesem Jahr erneut zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. So leisteten die Helfer insgesamt 1048 Einsatzstunden, hinzu kamen 4602 Dienst- und Ausbildungsstunden sowie 726 Übungsstunden. Das sagte am Sonnabend Tino Koeppe vom THW während der Jahresabschluss-Veranstaltung im Rehnaer Schützenhaus. Er sprach von einem relativ einsatzstarken Jahr und erinnerte u. a. an den Tornado von Bützow, an Sturmschäden in Bünsdorf, das Großfeuer auf dem Gelände einer Deponie bei Grevesmühlen oder an den Brand einer Trödelhalle in Rampe und einer Strohmiete in Petersberg bei Schönberg. Überall dort waren auch die Mitglieder des Technischen Hilfswerk gefordert. Sie stützten einstürzende Giebelwände ab, leuchteten Einsatzstellen aus, stellten Löschwasserpumpen bereit oder bargen Fahrzeuge wie nach dem Tornado von Bützow.

Darüber hinaus wurden die Fachleute des THW in Klütz zu wahren Brückenbauern. Sie errichteten dort mit Kollegen aus Hamburg eine Pontonbrücke. Diese sollte zur Eröffnung von Schloss Bothmer im Fall der Fälle als Notübergang dienen, da die einzige Querung über den Schlossgraben für die erwarteten Besucherzahlen nicht ausgereicht hätte.

Lob und Respekt zollte der THW-Landesbeauftragte für Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Dierk Hansen, den ehrenamtlichen Gadebuschern. Er nutzte die Jahresabschluss-Veranstaltung u. a. dafür, Mitglieder des Technischen Hilfswerk für ihr jahrelanges Engagement auszuzeichnen. So erhielten Michael Kaven und Tino Koeppe jeweils das Ehrenzeichen in Bronze.

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