Gadebusch : Sturm Herwart fordert seinen Tribut

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gadebusch fällten vorsorglich einen Baum – er war vom Sturmtief angekippt worden.
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Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gadebusch fällten vorsorglich einen Baum – er war vom Sturmtief angekippt worden.

Das Unwetter stürzte Bäume und Äste auf die Fahrbahnen und machte viele Wege unpassierbar

svz.de von
29. Oktober 2017, 21:00 Uhr

Auch an Gadebusch und Umgebung ging das Sturmtief Herwart nicht spurlos vorbei. Zahlreiche umgestürzte Bäume blockierten Fahrbahnen, die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. „Wir sind seit 8.21 Uhr unterwegs. Bei den Einsätzen handelt es sich um Bäume und schwere Äste“, sagt der Gadebuscher Wehrführer, Sebastian Otto. Der erste Einsatz führte die Wehr nach Rögnitz, gefolgt von Krembz, Groß Salitz und einer Verkehrssicherungsmaßnahme auf der B 208 Richtung Roggendorf sowie weiterer Alarmierungen. „Seit heute Morgen hatten wir ein gutes Dutzend Einsätze“, berichtet der Wehrführer.

Auf der Straße zwischen Reinhardtsdorf und Vietlübbe musste ein Baum vorsorglich von den Kameraden der Wehr gefällt werden. Der wäre sonst zu einem späteren Zeitpunkt gefallen. Der Verkehr lag während der Arbeiten lahm.

Auch in Rehna mussten die Kameraden mehrfach ausrücken. „Im gesamten Landkreis waren Wehren im Einsatz“, berichtet Rehnas Wehrführer, Henry Wanzenberg. In Rehna rückte die Wehr in der Zeit von 5 bis 11 Uhr zu insgesamt sechs Einsätzen aus. „Zu den Einsätzen zählten umgestürzte Bäume und gekappte Stromkabel. In Rehna mussten wir mit der Drehleiter lose Dachziegeln eines Hauses sichern“, erklärt Henry Wanzenberg.

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