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Hochschule Wismar : Studenten zeigen ihr Können

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Sie halfen dem Künstler Christo beim Aufbau der „Floating Piers“ und kreierten für die Festspiele MV den Entwurf eines Konzertpavillons

Mit ihrem druckfrischen „Jahrbuch 04“ geben Gestalter der Hochschule Wismar Interessierten die Möglichkeit, sich auf vergnügliche Weise einen Überblick über die Bandbreite der im vergangenen Jahr an der Fakultät Gestaltung entstandenen Projekte zu verschaffen. „Hinter dem schlichten, im Fakultätsorange gehaltenen Einband verbirgt sich ein wahres Feuerwerk an Kurzdarstellungen ausgewählter aktueller Studien- und Abschlussarbeiten“, sagt Kerstin Baldauf von der Hochschule.

Insgesamt 87 Beiträge sind aus den Studiengängen Architektur, Architectural Lighting Design, Architektur und Umwelt, Innenarchitektur, Kommunikationsdesign und Medien sowie Design mit den Studienrichtungen Produkt- und Schmuckdesign hervorgegangen. Zum Beispiel über „Mobile Bienenbeute“, den Entwurf eines Konzertpavillons für die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern oder über die Studierenden, die halfen, Christos „Floating Piers“ aufzubauen. Rund 220 000 Kunststoffwürfel wurden zu schwimmenden Stegen verschraubt. Zuvor waren sie mit Polyamidgewebe überzogen und in Lübeck vernäht worden. Rund 1,2 Millionen Besucher sind danach über das Wasser des italienischen Iseo-Sees gegangen.

Zu den weiteren Orten und Regionen, die es im Jahrbuch zu entdecken gibt, zählen Bad Kleinen, Butzbach, Dubai, Düsseldorf, Flensburg, Garz, Hamburg, Havanna, Hanoi, Hiddensee, Kopenhagen, Kröpelin, Löcknitz, Maratua, Monte Isola, Neuruppin, Oslo, Pforzheim, Potsdam, Raben-Steinfeld, Rostock, Schwerin und Warschau.

Auch Gadebusch ist in dem „Jahrbuch 04“ vertreten. So erarbeitete Ailke Kolley ein städtebauliches Gesamtkonzept zur zukünftigen Entwicklung der Münzstadt. Darüber hinaus richtete Katharina John ihren Fokus auf das Schlossberg-Areal und ging der Frage nach, wie dieses reaktiviert werden könnte. Dabei legte sie großen Wert darauf, die Nutzungen der Gebäude aufeinander abzustimmen und Synergien zu erzeugen, die das Gebäudeensemble als solches wahrnehmbar machen.

Für den Dekan der Fakultät Gestaltung, Prof. Achim Hack, ist das „Jahrbuch 04“ gefüllt mit Emotionen und Affekten die Diversität, Buntheit und Vielfalt. Es bringe die Freude und das Ringen um Gestaltfindung zukünftiger Designer und Architekten zum Ausdruck.

 

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erstellt am 18.Jul.2017 | 05:00 Uhr

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