mühlentriathlon : Stover feiern echt sportliches Fest

Dichtes Gedränge herrschte zum Start des 3. Mühlentriathlons auf dem Mühlenteich in Stove.
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Dichtes Gedränge herrschte zum Start des 3. Mühlentriathlons auf dem Mühlenteich in Stove.

3. Mühlentriathlon und Dorffest in Stove: Starker Regen und Blitz sorgen für verspäteten Start in den Wettbewerb

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16. August 2015, 23:43 Uhr

Mit einer zehnminütigen Verspätung aufgrund von Regen und einem Blitz starteten die 50 Triathleten des 3. Mühlentriathlons am Sonnabend um kurz nach 11 Uhr in die Fluten des Stover Mühlenteiches. Mehr als 300 Meter waren zu absolvieren, ehe es auf das Fahrrad und wieder nur Minuten später auf die Laufstrecke ging.

„Es war wieder fantastisch, wenn man am Ende sieht, mit welchem Ehrgeiz alle dabei sind und wieviel Spaß sie haben. Dann hat sich der Aufwand wirklich gelohnt“, sagte Organisator Gerald Keller, der zwar selbst Triathlet des Stover Vereins ist, am Sonnabend aber die Organisation inne hatte. Dafür sprangen mit Martin Meißner und Brun Keller zwei Stover Athleten ein, die am Ende auf den Plätzen fünf und neun lagen und so für ein rundes Ergebnis für die Gastgeber sorgten.

Nur wenig später ging es im Dorf auch für die passiven Sportler weiter. Zum dritten Mal hatten einige Dorfbewohner die Initiative ergriffen und ein kleines Fest organisiert, eigens dafür sogar einen 34 mal 18 Meter großen Sportplatz gebaut und Tore produziert. „Aus einem Fußballspiel auf dem alten Carlower Sportplatz ist dieses Dorffest hier in Stove entstanden. Also musste ein Platz her“, erklärte Dieter Freygang. Also wurde im April ein Streifen an der Dorfstraße von Büschen und Bäumen befreit, die Wurzeln gerodet und schon Ende Mai sprießte das erste Grün. „Aber wir mussten erst einige tausend Liter Wasser aufbringen, sonst wäre hier gar nichts passiert“, erklärte Clemens Gaikowski. Doch so haben selbst die Stover mittlerweile einen eigenen Bolzplatz, der von allen Bewohnern toll angenommen wird. „Die Kinder spielen hier fast jeden Tag. Die Stover können stolz auf das Geschaffene sein“, sagte auch Bürgermeister Jürgen Baumann.

Deshalb war die Stimmung auf dem Dorffest mit Tauziehen, Fußball, Musik, Bierglasschieben und Tombola auch bis spät in die Nacht ausgelassen. Für einen besonderen Spaß sorgte zudem Sven Thorandt. Der Klocksdorfer übergab den Organisatoren eine 55 Jahre alte Urkunde, die die ehemalige DDR-Regierung dem Dorf Stove für „Ein schönes sozialistisches Dorf“ übergeben hatte. „Die hatte ich noch. Vielleicht habt ihr ja Spaß daran“, erklärte Sven Thorandt.

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