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Gefahr in Gadebusch : Stolpergefahr in der Münzstadt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Zu hohe Bordsteine und schlechte Gehwege in der Münzstadt werden für ältere Menschen zur Gefahr

von
erstellt am 01.Feb.2017 | 04:45 Uhr

Zu hohe Bordsteinkanten und schlechte Gehwege – in Gadebusch gibt es so manche Stolperfalle. Dies musste in diesen Tagen ein Rentner schmerzhaft erleben. Auf dem Weg zum Parkplatz Lübsche Straße stürzte er – hilfsbereite Passanten halfen ihm wieder auf die Beine. Futsch war hingegen seine Einkaufsware, die er kurz zuvor in einem Laden erworben hatte. Kleiner Trost: Am nächsten Tag erhielt er dankenswerterweise kostenlosen Ersatz.

Auch in der Puschkinstraße kamen zwei Fußgängerinnen von den Beinen. „Es sind dort zwei Frauen gestürzt, die glücklicherweise nicht verletzt wurden“, sagt der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Horst Biskupek. Dabei habe er schon im vergangenen Jahr die Situation dort beanstandet.

Sorgen bereitet Biskupek auch der Gehweg am Friedhof. Rollator-Fahrer würden dort vor große Probleme gestellt. Der Grund sind Gehwegplatten, die sich im Lauf der Zeit verschoben haben und teilweise lose sind.

Wie etwas Abhilfe geschaffen werden kann und welche Lösungsmöglichkeiten es möglicherweise gibt, das will der Seniorenbeirat in seiner nächsten Sitzung im Gadebuscher Rathaus mit thematisieren. Bürgermeister Ulrich Howest und Mitarbeiter des Ordnungsamtes sollen dann ebenfalls am Tisch sitzen. „Wir wollen uns aber auch die Situation am und auf dem Parkplatz Lübsche Straße anschauen“, kündigt der Vorsitzende des Seniorenbeirates an.

Nach dem erneuten Schneefall hat das Amt Gadebusch auf die Vorschriften zur Schnee- und Glättebeseitigung hingewiesen. So sind laut Satzung Gehwege von Schnee freizuhalten und bei Glätte mit abstumpfenden Mitteln zu streuen. Dabei darf jedoch kein Salz verwendet werden. Darüber hinaus ist auf diesen Zeitraum zu achten: So ist „Schnee von 8 bis 20 Uhr unverzüglich nach beendetem Schneefall zu entfernen.“ Nach 20 Uhr gefallener Schnee muss bis 8 Uhr des folgenden Tages geräumt werden. Auch das sieht die Satzung aus 2006 vor. Und sie regelt auch: „Ist der Reinigungspflichtige nicht in der Lage (...) so hat er eine geeignete Person oder ein Unternehmen mit der Reinigung zu beauftragen.“

 

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