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Nesow : Ursache für Erdrutsch gefunden : Stahlrohr durchtrennte Regenwasserleitung

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Die Ursache für den Erdrutsch unter einem Weg an den Bahngleisen von Nesow ist gefunden. Ein im Jahr 2008 verlegtes Stahlschutzrohr für die Abwasserleitung hat ein Rohr zur Straßenentwässerung durchtrennt.

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erstellt am 24.Aug.2012 | 10:48 Uhr

Nesow | Die Ursache für den Erdrutsch unter einem Weg an den Bahngleisen von Nesow ist gefunden. Ein im Jahr 2008 im Auftrag des Zweckverbandes Radegast verlegtes 500er-Stahlschutzrohr für die Abwasserleitung von der Gemeinde Wedendorfersee zum Klärwerk Bülow hat ein in zwei Meter Tiefe verlaufendes Rohr zur Straßenentwässerung durchtrennt. Das Sicherungsrohr wurde ohne Berücksichtigung des Regenwasserkanals verlegt.

Aufgrund der defekten Regenwasserleitung konnte sich mehr als vier Jahre das Regenwasser seinen Weg im Erdreich bahnen, wurde der Schotterweg unterspült. Als am Donnerstag eine Spezialfirma zur Spülung von Kanälen den Weg befuhr, gab dieser nach, sackte das Hinterrad des Brummis in einen Hohlraum.

Nach Angaben von Dirk Groth, Bauamt Rehna, wurden etwa 1,5 Kubikmeter Erdreich unter dem Weg weggespült und kam es in der weiteren Folge zum Einsturz.

Mitarbeiter von LUT haben gestern die Leitung gedükert, unter das Stahlrohr verlegt und mit einem zusätzlichen Kontrollschacht versehen. Damit ist der eigentliche Schaden behoben und die Befahrung des Anliegerweges wieder möglich. Wer für die Reparaturleistungen aufkommt, muss noch verhandelt werden. Groth: "Die Schadensfrage ist noch zu klären." Dazu gehören Gespräche mit dem Zweckverband Radegast und der einst für die Rohrverlegungsarbeiten beauftragte Baufirma. Der Schaden dürfte sich auf mehrere zehntausend Euro belaufen.

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