Gadebusch : Stadtparlament meistert erste Hürde

Bei der geheimen Wahl zur stellvertretenden Bürgermeisterin erhielt Ingrid Schfranski (l.) 75 Prozent der Stimmen.
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Bei der geheimen Wahl zur stellvertretenden Bürgermeisterin erhielt Ingrid Schfranski (l.) 75 Prozent der Stimmen.

Ingrid Schafranski und Wolfgang Joop zu Stellvertretern des Bürgermeisters Ulrich Howest gewählt

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02. Juli 2014, 00:00 Uhr

Rund einen Monat nach der Kommunalwahl hat die neue Gadebuscher Stadtvertretung ihre Arbeit aufgenommen. Dabei standen in der konstituierenden Sitzung vor allem Personalfragen an. So sollte darüber entschieden werden, wer die beiden Stellvertreter von Bürgermeister Ulrich Howest (SPD) werden.

Zunächst kam es dabei zu einer Art Kampfabstimmung zwischen den beiden Kandidaten Ingrid Schafranski von der CDU und Thomas Konieczny von der Fraktion Die Linke. In der geheimen Wahl votierten 75 Prozent der stimmberechtigten Stadtvertreter für Schafranski, 25 Prozent der Stimmen erhielt Konieczny. Als fairer Verlierer gratulierte der Linkspolitiker der neuen ersten stellvertretenden Bürgermeisterin, Ingrid Schafranski, als Erster.

Eine klare Sache wurde die Wahl des zweiten stellvertretenden Bürgermeisters. Der Kandidat der Gadebuscher Bürgergemeinschaft, Wolfgang Joop, kam auf 15 von 16 möglichen Ja-Stimmen. Es gab eine Enthaltung. Auf eine geheime Wahl war verzichtet worden.

Eröffnet worden war die konstituierende Sitzung von der ältesten Stadtvertreterin, Luise Krüger. Dass sie mit 76 Jahren und jahrzehntelanger Erfahrung als Kommunalpolitikerin nach wie vor für eine Überraschung gut ist, sollte sich kurz darauf zeigen. Sie wollte ihre Rede für einen 20-jährigen kommunalpolitischen Rückblick nutzen. Augenzwinkernd merkte sie Sekunden später an, dieses Mal aber aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft darauf verzichten zu wollen. Die Lacher hatte Luise Krüger auf ihrer Seite.


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