Gadebusch : Stadt löst Investitions-Bremse

Nur noch Reste der alten Burgseebrücke sind in Gadebusch zu sehen. Eine neue Burgseequerung soll mit Hilfe von Fördergeldern geschaffen werden.
Nur noch Reste der alten Burgseebrücke sind in Gadebusch zu sehen. Eine neue Burgseequerung soll mit Hilfe von Fördergeldern geschaffen werden.

Kommunalpolitiker geben grünes Licht für den Haushaltsplan. Burgseebrücke und Ratzeburger Chaussee sollen saniert werden

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26. März 2015, 00:04 Uhr

Der Weg für weitere Investitionen in der Stadt Gadebusch ist frei. Denn die Stadtvertreter beschlossen mehrheitlich den Haushaltsplan 2015 und legten sich damit für den Investitionsplan in ihrer Stadt fest. Ganz oben auf der Liste stehen der Neubau der Burgseequerung und die Sanierung der Roggendorfer Chaussee. In beiden Fällen, so Bürgermeister Ulrich Howest, kann die Stadt mit Fördermitteln rechnen. Besonders der Burgseebrücken-Bau liege zahlreichen Bürgern am Herzen. Die geplanten Investitionskosten belaufen sich auf rund 500 000 Euro.

Kritik an diesem Vorhaben gibt es dennoch. So bemängelte der Thomas Konieczny, dass der Stadt zu wenige Bauvarianten vorgestellt worden seien. Er hätte sich mindestens zwei bis drei Anbieter gewünscht.

Investieren will die Stadt auch in den Straßenbau. So soll die Ratzeburger Chaussee für rund eine Million Euro saniert werden. Darüber hinaus will die Kommune aus eigenen Mitteln neue Bauplätze am Volkspark schaffen. Zuvor hatte sich kein Investor gefunden, der dieses Areal erschließen wollte.

Rund eine halbe Million Euro soll das Vorhaben am Volkspark kosten. Refinanziert werden soll die Investitionssumme durch den Verkauf der künftigen Bauplätze.

Mehrheitlich abgelehnt hatten die Stadtvertreter eine erneute Überarbeitung des diesjährigen Haushaltsplans. Kommunalpolitiker wie Frank Speck (CDU-Fraktion) befürchteten dass dadurch zu viel Zeit verloren gehe und Investitionen nicht rechtzeitig in Angriff genommen werden könnten. „Wir hätten nichts gekonnt, wenn wir die Fördermittel dann nicht in Anspruch nehmen könnten“, warnte Speck.

Die Fraktion Die Linke hatte zuvor angeregt, dass der Finanzplan 2015 um weitere zehn Prozent gekürzt und er im April in einer Sondersitzung beschlossen werden sollte. Von der Sparrunde ausgenommen werden sollten die Vereinsförderung und der Bereich Investitionen.

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