Wismar : Stadt lädt Neonazi zum Empfang

Sorgt in sozialen Medien für Diskussionen: das Foto mit dem ehemaligen Kultursenator Jürgen Cremer, NPD-Mann Rainer Schütt und dem Stadtchronisten Detlef Schmidt (v.l.) in der St. Georgenkirche während des Senioren-Empfangs.
Sorgt in sozialen Medien für Diskussionen: das Foto mit dem ehemaligen Kultursenator Jürgen Cremer, NPD-Mann Rainer Schütt und dem Stadtchronisten Detlef Schmidt (v.l.) in der St. Georgenkirche während des Senioren-Empfangs.

Ein Foto mit dem Rechtsextremisten Rainer Schütt sorgt in sozialen Netzwerken für Diskussionen

23-11367726_23-66109650_1416395505.JPG von
19. Juni 2015, 06:00 Uhr

Ein scheinbar harmloser Senioren-Empfang der Hansestadt Wismar sorgt im Nachhinein für Wirbel. Denn die Kreisstadt hatte zu dieser traditionellen Veranstaltung auch einen bekennenden Neonazi eingeladen: Rainer Schütt. Der Mann war NPD-Kreisvorsitzender in Lübeck und Ostholstein. Darüber hinaus sitzt er für die NPD im Kreistag von Nordwestmecklenburg und in der Wismarer Bürgerschaft.

Dieser Neonazi ließ sich die Einladung der Hansestadt nicht entgehen. So nahm Schütt in der St. Georgenkirche Platz und saß neben dem ehemaligen Kultursenator Jürger Cremer und dem Kulturpreisträger des Kreises Nordwestmecklenburg, Detlef Schmidt. Letzterer ist zudem Stadtchronist und Träger des Wismarer Ehrenrings. Dieser Ring wird für besondere Verdienste um die Hansestadt verliehen.

Ein Foto dieser Troika – bei Kaffee, Kuchen und Livemusik im Hintergrund – kursierte danach in sozialen Netzwerken.

Mehr dazu lesen Sie in der SVZ vom 19. Juni sowie im ePaper.
 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen