Gadebusch : Stadt kürzt Zeiten für Gartenfeuer

Qualmende Gartenfeuer verärgern Nachbarn.
Qualmende Gartenfeuer verärgern Nachbarn.

Nach Gefährdungen dürfen im Gadebuscher Stadtgebiet nur noch zwei Mal in der Wochen Gartenabfälle verbrannt werden

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30. September 2015, 23:38 Uhr

Nach Belästigungen und Gefährdungen durch Gartenfeuer tritt heute eine verschärfte Regelung im Gadebuscher Stadtgebiet in Kraft. Demnach ist das Verbrennen von Gartenabfall in der Stadt Gadebusch in den Monaten Oktober und März nur noch zweimal pro Woche erlaubt: an Freitagen und Samstagen. Von Montag bis einschließlich Donnerstag dürfe im Stadtgebiet also generell nicht mehr gebrannt werden. Diese Regelung hat Amtsvorsteher Rico Greger auf Antrag der Stadt Gadebusch festgelegt. Sie gilt heute, 1. Oktober.

„Bei der engen Bebauung im Stadtgebiet kam es immer wieder zu gefährlichen Situationen durch Funkenflug. Nachbarn wurden durch qualmende Gartenfeuer über Gebühr belästigt“, begründet Verwaltungschef Andreas Lausen die neue Regelung. Er weist auch daraufhin, dass an gesetzlichen Feiertagen (Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober und Reformationstag, 31. Oktober) das Verbrennen generell verboten ist.

In den Gemeinden des Amtes Gadebusch und in den Ortsteilen der Stadt gilt die Neuregelung bislang nicht. Hier besteht weiterhin die Möglichkeit, an allen Werktagen Gartenabfälle im Oktober und März zu verbrennen – außer an gesetzlichen Feiertagen.

Eine Alternative ist die Grünschnitt-Annahmestelle des Gadebuscher Bauhofs in der Industriestraße. Sie ist mittwochs von 13 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Der Grünschnitt kann kostenlos abgegeben werden.

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