Mithilfe erwünscht : Spurensuche im Bilderarchiv Rehna

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Ausstellung über Karl-Heinz Molkenthin in Vorbereitung

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19. Dezember 2014, 00:24 Uhr

Ordner mit Bildern und gedruckte Heimatschriften türmen sich auf dem Schreibtisch von Rainer Kruse in Rehna. Bei der Sammlung handelt es sich um Momentaufnahmen aus dem kulturellen Leben von Rehna und Umgebung. Kultur vor der Haustür, die der am 23. Mai 2012 verstorbene Karl-Heinz Molkenthin mitprägte .

Mit seinen Geschichten aus der Heimat und seinem Engagement für die Natur begeisterte der Carlower Karl-Heinz Molkenthin über Jahrzehnte die Menschen in der Region. Das nicht allein als ehemaliger Lehrer, Schuldirektor von Carlow und Natur-Ranger.

In Erinnerung an den Autoren, Naturschützer und Heimatforscher arbeiten Rebekka Duge als Bibliothekarin, Rainer Kruse und Uwe Seemann an einem Exposé über Karl-Heinz Molkenthin. „Wir möchten sein Wirken für die Region in Erinnerung behalten und Geschichten von ihm, über ihn und weitere Begebenheiten sammeln und in einem Werk veröffentlichen“, sagt Rainer Kruse und blättert im Bilderordner mit Aufnahmen von der Feier zehn Jahre Kulturinitiative Maurine-Radegast. Molkenthin gehörte zur Gründungsgruppe. Kruse: „Diese Fotos stammen vom Fest und aus dem ehemaligen Regionalarchiv von Rehna.“ Uns es könnten weitaus mehr Materialien sein, die sich in einer Schrift über das Wirken von Molkenthin wiederfinden. Folglich setzt das Trio auf die Mitarbeitet von Freunden und Wegbegleitern Molkenthins. „Wer Material, Fotos, Schriften und weiterführende interessante Dinge in seinem Fundus hat, der kann diese uns gerne zur Verfügung stellen“, sagt Uwe Seemann. Besonders interessant erscheinen dabei bislang unentdeckte kleine Schätze in Privatarchiven.

Die Arbeit lohne sich, meint Kruse, denn Molkenthin sei ein Heimatautor gewesen, wie es ihn heute nicht mehr all zu oft gebe – bodenständig, bescheiden und immer eine Anekdote parat.

Seine Reisen führten ihn von Carlow über das Kuhlrader Moor über den Schaalsee hinaus bis nach Afrika. Italien und die Galapagosinseln waren nicht weniger spannende Ziele. Das Leben in all seinen Formen und die Zusammenhänge zwischen Tier- und Pflanzenwelt faszinierten ihn und waren bestimmende Themen in SVZ-Beiträgen und Publikationen wie „Der Morgen beginnt mit dem Kranichruf“.

Ein Jahr wollen Kruse, Duge und Seemann in Archiven blättern, Materialien für eine Veröffentlichung und Ausstellung sammeln. Wer sie unterstützen möchte, der kann sich an die Stadtbibliothek Rehna unter der Telefonnummer 038872-52335 oder an Rainer Kruse in der Schule Rehna unter der Rufnummer 038872-65314 wenden.

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