Grevesmühlen : Spielend gegen die Suchtgefahr

Teil des „Dein Leben gehört dir“-Projektes: Rainer Siedelberg, Stefanie Stoff-Ahnis, Bildungsministerin Birgit Hesse, Karla Krüger und Schulleiterin Andrea Großmann.
Teil des „Dein Leben gehört dir“-Projektes: Rainer Siedelberg, Stefanie Stoff-Ahnis, Bildungsministerin Birgit Hesse, Karla Krüger und Schulleiterin Andrea Großmann.

Eine App soll Schüler aufklären und vorvorbeugen

svz.de von
15. September 2017, 04:45 Uhr

Um dem Konsum von Drogen vor allem bei Jugendlichen vorzubeugen haben das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in MV, die Landeskoordinationsstelle für Suchtthemen MV (LAKOST) und die AOK Nordost im Rahmen des Projektes „Dein Leben gehört dir – Appgestützte interaktive Suchtprävention von Cannabis und anderen illegalen Drogen“ eine Anti-Drogen-App auf den Weg gebracht. „Wir wollen zeitgemäße Möglichkeiten bieten, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen“, sagt Rainer Siedelberg, Geschäftsführer vom LAKOST.

Vorgestellt wurde die App gestern im Gymnasium Am Tannenberg in Grevesmühlen. In knapp einer halben Stunde können die Schüler interaktiv spielend über Drogen aufgeklärt und vor den Gefahren gewarnt werden.

Viele Konsequenzen, ob nun gesundheitlich oder juristisch, sind den Schülern laut Schulleiterin Andrea Großmann gar nicht bewusst. „In Berührung mit den Drogen kommen die Jugendlichen eigentlich immer“, sagt auch Stefanie Stoff-Ahnis von der AOK. Darum beziehe die App auch jene Schüler ein, die Drogen schon einmal probiert haben. „Der Konsum hat ganz klar nachhaltige Auswirkungen wie Konzentrationsschwierigkeiten“, sagt sie. Aufklärung sei darum unabdingbar. Die Zielgruppe „Schüler“ solle so besser erreicht werden.

In der App müssen die Schüler – ohne Anwesenheit eines Lehrers – vier Stationen durchlaufen. In der ersten Station wird mit einem Quiz Wissen vermittelt, was die Drogen mit dem Körper machen. Station zwei widmet sich dem Suchtrisiko. Im dritten Komplex wird die Suchtentstehung erklärt und abschließend auf die einzelnen bekannten Drogen eingegangen.

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