Teichwasserski in Alt Steinbeck : Spider-Man rast zum Meistertitel

Sicher auf dem Brett: Felix Kühne aus Königsfeld gewann im Spider-Man-Kostüm die Meisterschaft im Teichwasserski.  Fotos: Michael Schmidt
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Sicher auf dem Brett: Felix Kühne aus Königsfeld gewann im Spider-Man-Kostüm die Meisterschaft im Teichwasserski. Fotos: Michael Schmidt

Felix Kühne aus Königsfeld gewinnt die deutsche Meisterschaft

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22. August 2016, 05:00 Uhr

Der Königsfelder Felix Kühne hat die deutsche Meisterschaft im Teichskirennen in Alt Steinbeck gewonnen. Im Spider-Man-Kostüm raste er am Sonnabend mit einem Surfbrett durch den 138 Meter langen Dorfteich und hinterließ Eindruck bei der Jury. Das i-Tüpfelchen seiner Show waren zum Abschluss des zweiten Laufs ein Sprung ins Wasser und ein anschließender Handstand. Der Sieg war ihm danach nicht mehr zu nehmen.

Ebenfalls aufs Siegertreppchen schaffte es Anna Gersdorf aus Hamburg. Sie wurde Vizemeisterin. Platz drei sicherten sich die Vorjahressiegerinnen Nicole Hoffmann aus Groß Salitz und Franziska Gerdes aus Gadebusch. Sie hatten sich im Entscheidungslauf gegen Mike Gerdes aus Krembz durchsetzen können.

Dass es in diesem Jahr nicht mit dem Sieg klappte, nahmen die beiden Damen sportlich. „Wir gönnen unseren Mitstreitern den Erfolg“, sagte Nicole Hoffmann. Im nächsten Jahre wolle sie mit Franziska Gerdes wieder an den Start gehen.

Bei der dann 5. Auflage der Teichwasserski-Meisterschaft will auch Bodo Päpke mitmischen. Der Groß Salitzer, der morgen seinen 59. Geburtstag feiert, will im Bademantel und mit einer Zigarre im Mundwinkel als Playboy-Gründer Hugh Hefner über den Dorfteich in Alt Steinbeck rasen. Glück sollen ihm an seiner Seite Sandra Hildebrandt und Fenja Iken im Häschen-Kostüm bringen. Die Beiden hatten Päpke zur Teilnahme an der Meisterschaft 2017 überreden können.

Das Spektakel samt Apres Ski Party hatte am Sonnabend übrigens hunderte Besucher in das Dorf gelockt. Das freute zwar die Veranstalter um Uwe Stief. Sie wiesen aber auch auf den hohen bürokratischen Aufwand hin, der mit solch einer Veranstaltung verbunden sei. „Das ist fast schon brutal. So etwas kann Initiativen schnell kaputt machen“, sagte Uwe Stief.  

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