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Frau findet ihren Wagen im Wasser wieder : Spaziergang mit Folgen: Auto versinkt im Kanal

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Kein Aprilscherz! Einer Frau aus Siebenbäumen ist am Sonntagvormittag bei Krummesse das Auto in den Elbe-Lübeck-Kanal gerollt. Vermutlich löste sich die Bremse des Fahrzeuges. Verletzt wurde niemand.

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erstellt am 01.Apr.2012 | 06:53 Uhr

Ratzeburg/Krummesse | Kein Aprilscherz! Einer Frau aus Siebenbäumen ist am Sonntagvormittag bei Krummesse das Auto in den Elbe-Lübeck-Kanal gerollt. Die Frau war mit ihrer Tochter nach Krummesse an den Kanal gefahren, um mit dem Hund spazieren zu gehen. Als sie gegen 9.50 Uhr wieder zurück am Sandparkplatz an der Niedernstraße war, traute die Frau ihren Augen nicht. Ihr Wagen war weg. "Von meinem VW Touran schaute nur noch ein kleines Stück vom Dach an der anderen Uferseite aus dem Wasser", so die sichtlich geschockte Frau.

Eine aufmerksame Zeugin hatte jedoch bereits wenige Minuten zuvor in der nahe liegenden Bäckerei von Martin Petann von dem Unglück berichtet. Der Bäckermeister tätigte sofort den Notruf. "Nachdem ich längere Zeit in der Warteschleife war, konnte ich endlich der Polizeileitstelle melden, dass ein Pkw im Kanal treibt, ich aber nicht genau weiß, ob sich noch Personen im Fahrzeug befinden", berichtete Martin Petann.

Die Leitstelle alarmierte daraufhin mehrere Streifenwagen aus Lübeck und dem Kreis Herzogtum Lauenburg, die Lübecker Berufsfeuerwehr, die Tauchergruppe der Feuerwehr sowie einen Rettungswagen und einen Notarzt zum Einsatzort. Vor Ort stellte sich dann schnell heraus, dass zum Glück keine Personen mehr im Fahrzeug waren. "Nachdem sich bei dem Pkw vermutlich die Bremse gelöst hatte, rollte der Wagen mit vermutlich nicht eingelegtem Gang vom Parkplatz über die Böschung im Kanal. Dort trieb er von der westlichen auf die östliche Uferseite, wo er schließlich fast vollständig versunken ist", sagte Einsatzleiter Andreas Wulf von der Lübecker Berufsfeuerwehr. "Taucher der Berufsfeuerwehr befestigten ein Seil an der Achse und sicherten das Fahrzeug so gegen weiteres abtreiben", so Wulf weiter.

Der VW Touran wurde nach seiner "ungewollten" Innen- und Außenwäsche unter den Blicken zahlreicher Schaulustiger, die sich auf der Kanalbrücke aufhielten, von einem Lübecker Abschleppunternehmen, geborgen. Dabei liefen auch geringe Mengen Betriebsstoffe aus und bildeten einen glänzenden Film auf dem Wasser. Der Schiffsverkehr wurde durch den Unfall nicht behindert. Am VW Touran entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.

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