Freude in Lützow : Spatzen haben neues Nest bezogen

Alles neu im „Spatzennest“ – die Kinder der Lützower Kita haben ihr neues Domizil schon längst erkundet und in Beschlag genommen. Fotos: Holger Glaner
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Alles neu im „Spatzennest“ – die Kinder der Lützower Kita haben ihr neues Domizil schon längst erkundet und in Beschlag genommen. Fotos: Holger Glaner

Nach knapp elf Monaten Bauzeit haben Kinder und Erzieher der Lützower Kita „Spatzennest“ ihre sanierten Räumlichkeiten bezogen

svz.de von
05. August 2016, 05:00 Uhr

Leuchtende Augen und strahlende Gesichter, wohin man sieht. In der Lützower Kita „Spatzennest“ herrscht in diesen Tagen eitel Sonnenschein, egal wie das Wetter ist. Denn Kinder und Erzieher haben nach monatelangen Umbauarbeiten ihr von oben bis unten saniertes „Spatzennest“ bezogen.

„Schöne farblich abgestimmte und zweckmäßige Gruppenräume, Schlafraum für die Kleinen, Kinderküche, Sportzimmer – es ist einfach alles so wunderbar geworden. Das ist wie Weihnachten im Sommer“, freut sich Silke Stenzel über das neue Domizil. Die stellvertretende Leiterin der Kita könne sich überhaupt nicht mehr erinnern, wie es vor der Sanierung hier ausgesehen habe. Im September vergangenen Jahres zogen die Spatzen mit Mann und Maus ins Theodor-Körner-Haus. Knappe elf Monate machten sich Handwerker im Spatzennest breit. Hämmern, tackern, bohren statt rutschen, klettern oder Mittagsschlaf.

Doch das Warten hat sich offensichtlich mehr als gelohnt. „Das ist einfach nur traumhaft geworden. Wunderschön, alles so hell und freundlich“, sagt Kathrin Schmidt. Die 33-Jährige holt gerade ihren zweijährigen Sohn Benedikt ab. Zwar geht der Kleine mit, doch er hätte wohl auch nichts dagegen gehabt, wenn Mama erst etwas später aufgetaucht wäre.

Die Lützowerin kann sich wirklich glücklich schätzen, für ihren Sohn einen Platz in der Kita ergattert zu haben. Denn die Plätze sind mehr als rar und die Wartelisten lang. Silke Stenzel: „Die Eltern melden ihre Kinder schon zur Krippe an, wenn diese noch nicht einmal auf der Welt sind.“ 59 Kinder besuchen derzeit Krippe und Kindergarten, ab September sind es wieder 63. Und das heißt: Ein proppevolles Spatzennest, das für seine Bewohner keine Wünsche offen lässt.

Oder etwa doch? „Na ja, wir könnten für unseren Krippenspielplatz noch eine Nestschaukel oder ein kleines Klettergerüst gebrauchen“, sagt vorsichtig Erzieherin Svenja Dauter. Vielleicht finde sich dafür ja irgendwo ein Spender. Bestimmt, Frau Dauter. Und am 1. September wird das Spatzennest dann mit einer großen Feier offiziell eingeweiht.

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