Ersten Preis gewonnen : Spaß mit den Verkehrsregeln in Lützow

Riesige Freude herrscht bei den Erstklässlern. Die Lützower gewannen beim Gewinnspiel der Verkehrswacht Reflexarmbänder und sind jetzt auf dem Schulweg gut sichtbar.
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Riesige Freude herrscht bei den Erstklässlern. Die Lützower gewannen beim Gewinnspiel der Verkehrswacht Reflexarmbänder und sind jetzt auf dem Schulweg gut sichtbar.

Lützower Erstklässler gewannen 300 Euro für die Klassenkasse

svz.de von
10. Dezember 2013, 04:15 Uhr

„Erst muss man nach links gucken, dann nach rechts und dann noch mal nach links. Wenn kein Auto kommt, darf man rüber gehen“, erklären die Erstklässler der Lützower Grundschule. Diese Verkehrsregel haben die Sechs- bis Siebenjährigen in dem Projekt „Die ersten 100 Schulweg-Tage“ gelernt und bei diesem sogar den ersten Preis gewonnen. „Das ist wirklich unglaublich toll“, sagt Doris Geese, Klassenlehrerin, ganz überrascht.

Sie und ihre 13 Schülern wussten nichts von dem Gewinn. „Für die Kinder ist das natürlich eine ganz tolle Sache und ein schönes Lob“, so Geese weiter. Die Jungen und Mädchen mussten dafür nur an dem Gewinnspiel der Landesverkehrswacht teilnehmen und Bilder über ihren Schulweg ausschneiden und aufkleben. „Zwischendurch waren richtig knifflige Fragen darunter, bei denen die Kinder richtig diskutiert und sich im Endeffekt selbst korrigiert haben“, berichtet die Lehrerin . Die Abc-Schützen haben neben Malbüchern, Buntstiften und Reflexarmbändern für jeden einen Zuschuss für die Klassenkasse in Höhe von 300 Euro gewonnen. „Mit den Eltern werde ich entscheiden, was wir mit dem Geld machen wollen. Schön – auch für die Kinder – wäre eine Art Abschlussfahrt nach der Grundschul-Zeit und das könnten wir dafür verwenden und sparen“, sagt die Klassenlehrerin.

Das Schulweg-Projekt ist aber nur ein Projekt von vielen an der Regionalen Schule mit Grundschule Lützow, um gerade den kleinen Schülern das richtige Verhalten auf der Straße zu erklären. Darüber hinaus gibt es in der ersten Schulwoche eine Bus-Schule, in der die Kleinen lernen, sich beim Einsteigen in den Bus und in diesem richtig zu verhalten. Ihnen wird erklärt, was ein toter Winkel ist und sie dürfen auf dem Fahrersitz sitzen. „Dieser Tag ist ganz aufregend und erlebnisreich für die Kleinen“, berichtet Geese.

In der vierten Klasse beginnt die Lehrerin dann meist mit einer Fahrradschule, bei der die Mädchen und Jungen sowohl theoretische als auch praktische Prüfungen ablegen müssen. „Erst müssen sie Fragen beantworten, wie bei der Führerscheinstelle und dann müssen die Kinder einen Parcours auf dem Schulhof umfahren und alleine eine Strecke durch das Dorf fahren. Das ist ganz besonders spannend und da müssen wir Lehrer auch manchmal so einige Hände halten und Mut zu sprechen“, so Geese. In der vierten Klasse ist das Thema Sicherheit auf der Straße aber nicht beendet, auch in der fünften Klasse gibt es noch mal eine Bus-Schule.

Das Projekt „Die ersten 100 Schulweg-Tage“ ist eines von Dreien, das vor allem den Kleinsten das richtige Verhalten auf der Straße beibringen soll. Es gibt zudem das Projekt „Noch 100 Tage bis zum ersten Schulweg“ für die Kindertagesstätten im Land, und „Brems Dich – Schule hat begonnen“ direkt zum Schulanfang. „Die Sicherung des Schulweges ist besonders wichtig, denn einen Schulweg, egal wie lang, hat jedes Kind“, so Bernd Fritsch, Vizepräsident der Landesverkehrswacht. Damit die Kinder sicher sind, ist vor allem eine Zusammenarbeit der Verkehrswachten, Eltern und Lehrern vonnöten, betont Fritsch. Unterstützt werden die Projekte von der Landesverkehrswacht und der Unfallkasse Mecklenburg-Vorpommern.


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