Exponate gesucht : Sowjets in Mecklenburg

Im Juni 1993 gab es einen Tag der offenen Tür im Kasernenkomplex Lübsche Burg in Wismar.
Im Juni 1993 gab es einen Tag der offenen Tür im Kasernenkomplex Lübsche Burg in Wismar.

Phantechnikum sucht Material für eine Sonderausstellung

svz.de von
12. März 2014, 20:46 Uhr

Vor 20 Jahren sind die letzten sowjetischen Truppen aus Deutschland abgezogen. Das Phantechnikum in Wismar zeigt aus diesem Anlass vom 28. März bis 29. Juni eine Ausstellung mit Fotografien des Hamburger Journalisten Thilo Gehrke und sucht nach Exponaten.

In den drei DDR-Nordbezirken Rostock, Schwerin und Neubrandenburg, dem Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommern, waren in gut 20 Standorten sowjetische Einheiten stationiert. So auch in Wismar, im Kasernenkomplex Lübsche Burg.

Alle Nordwestmecklenburger, die Erinnerungen daran bewahren, sind aufgerufen mitzumachen. Für die Ausstellung sammelt das Phantechnikum Fotos oder Dokumente rund um die „Sowjetzeit“ in der Region Mecklenburg-Vorpommern. Das Material kann per E-Mail an info@phantechnikum.de oder auf dem Postweg an Technisches Landesmuseum MV, Zum Festplatz 8, 23966 Wismar eingesendet werden. Das Stichwort lautet „Sowjetarmee“. Oder man schaut persönlich vorbei und bringt Erinnerungen, Bilder oder Geschichten mit. Das Material wird für die Ausstellung vorbereitet, die Originale werden, wenn gewünscht, zurückgesendet. Der Aufruf gilt für den gesamten Zeitraum der Sonderausstellung.

Der Fotograf Thilo Gehrke stellte dem Phantechnikum einige seiner Bilder zur Verfügung. Er hat die deutsche Wiedervereinigung unter sozialen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Aspekten medial begleitet. Heute ist er Mitglied im Wissenschaftlichen Forum für Internationale Sicherheit an der Führungsakademie der Bundeswehr.

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