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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

24. Oktober 2017 | 00:54 Uhr

Boltenhagen : Sonne und Sand satt am Strand

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Ostseebad lud zum 4. Sandburgen-Wettbewerb an die Seebrücke

svz.de von
erstellt am 09.Mai.2016 | 21:01 Uhr

Wenn riesige Seesterne, Fische, Drachen, die sächsische Festung Königsstein oder die Boltenhagener Kirche am Strand des Ostseebades entstehen, dann ist wieder Sandburgenzeit. Zum vierten Mal lud die Kurverwaltung zu diesem Wettbewerb ein. Herrlichstes Wetter sorgte mit mehr als 40 Teilnehmern für einen neuen Rekord.

„Heute passt alles. Auch wenn die Sonne vielleicht für den einen oder anderen doch zu stark brennt“, erklärte Kurverwaltungs-Mitarbeiterin Rike Bevers. Sie hatte am Morgen zusammen mit weiteren Mitarbeitern genau 54 fünf mal fünf Meter große Quadrate abgesteckt, um den Teilnehmern die Flächen zuweisen zu können. „Im vergangenen Jahr kamen 37 Teilnehmer. Das haben wir in diesem Jahr überboten“, freute sich Bevers. Zahlreiche Urlauber nutzten den Tag für diesen Wettbewerb oder kamen eigens dafür angereist. Ihren zehntägigen Urlaub nutzten die Chemnitzer Familien Blasko und Steinert, um am vierten Sandburgenwettbewerb teilzunehmen. Sie verfügten bereits über Erfahrung und wollten das in Boltenhagen nun unter Beweis stellen. „Im vergangenen Jahr haben wir am Strand von Baltrum an einem Wettbewerb teilgenommen. Wir sind eigentlich eher die Nordseebesucher, haben uns jetzt aber für die Ostsee entschieden“, erklärte Stefan Blasko. Als Motiv hatten sich die vier Erwachsenen und drei Kinder die sächsische Festung Königsstein ausgesucht. „Die kennen wir auswendig. Mein Schwager ist Steinmetz und hat dort des Öfteren zu tun. Eine Vorlage brauchen wir nicht“, erklärte der 29-Jährige. Mehr als eineinhalb Meter hoch mit Türmchen und Kirche sollte das Bauwerk am Ende sein.

Ein Motiv aus dem Ort wählten Maren und Hendrik Schmidt für ihr Sandwerk. „Lassen sie sich überraschen, wie es aussieht, wenn es fertig ist. Dann erkennen sie das örtliche Bauwerk“, erklärte Maren Schmidt das Modell. Familie Schmidt aus Neustadt am Rübenberg bei Hannover war allerdings nicht alleine gekommen und hatte gleich zwei Quadrate angemeldet. „Wir sind vier Familien und brauchen Platz“, sagte Hendrik Schmidt. Der war allerdings mit dem Ostseestrand nicht ganz zufrieden. „Durch den Wind trocknet alles sehr schnell und wir kommen mit dem Befeuchten kaum hinterher, aber wir geben unser Bestes“, erklärte Hendrik Schmidt.

Zu sehen waren die bis zum Nachmittag fertiggestellten Sandburgen am nächsten Tag allerdings nicht mehr. „Der Wind zerstört die Burgen leider in wenigen Stunden. Schon einen Tag später ist nichts mehr zu sehen, aber dennoch hatten alle ihren Spaß“, erklärte Kurdirektorin Claudia Hörl.

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