zur Navigation springen
Gadebusch-Rehnaer Zeitung

11. Dezember 2017 | 12:35 Uhr

KOnzert : Sommer Open Air kommt gut an

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Besucher von Premiere begeistert. Mischung von Blasmusik über Abba-Hits bis hin zu Volksliedern

svz.de von
erstellt am 23.Jun.2014 | 00:00 Uhr

Die scheppernden Schläge und wummernden Rhythmen sind schon von weitem zu hören. Das Erste Deutsche Schrottorchester spielt auf – und sorgt am Sonnabend für einen ausgefallenen Einstieg in einen besonderen Nachmittag: Der Kulturverein Pegasus hat zum ersten Sommer Open Air an sein Domizil, das Gadebuscher Schützenhaus, eingeladen. Und dutzende Gäste sind gekommen, um den Darbietungen des Schrottorchesters, der Cajon-Trommelgruppe „Die Taktlosen“, des „Chor ohne Namen“, des Blasorchesters der Stadt Gadebusch und der Gruppe Cross Over zu lauschen.

In Anbetracht des wechselhaften Wetters, sagt Pegasus-Leiter Andreas Kruse, sei er mit dem Zuspruch zufrieden. „Die Idee des Open Airs ist es, mit einem größeren Angebot auch ein größeres Publikum ansprechen zu können, als mit dem Frühlingskonzert im Gymnasium, bei dem ausschließlich das Blasorchester spielt.“

Der Aufwand, macht Kruse deutlich, sei dabei um einiges höher. „Es muss einfach mehr organisiert werden. Wir müssen uns nun beraten, um zu gucken, ob wir die Veranstaltung im kommenden Jahr wieder anbieten. Jetzt ist es noch zu früh, um dazu etwas zu sagen.“ Die Zuhörer jedenfalls waren begeistert und blieben – trotz Regenschauern und Windböen. Als das Wetter den Veranstaltern mit einem längeren Regenguss später doch noch einen Strich durch die Rechnung zu machen drohte, zogen Musiker und Gäste kurzerhand in den großen Saal des Schützenhauses um.

„Jeder hat sich einen Stuhl geholt und im Saal ist es dann ganz gemütlich zu Ende gegangen“, so Andreas Kruse. Für besondere Begeisterung und viele Lacher sorgte auch Andreas Auer: Der Schauspieler vom Mecklenburgischen Staatstheater führte charmant auf Platt durch das Programm.

„Es war ein sehr schönes Konzert mit einer wunderbaren Mischung. Die Idee finde ich sehr gut“, lobte die Gadebuscherin Birgit Stetzkowski. „Das ist mal was Neues.“ So viele Angebote gebe es in Gadebusch ja nicht. „Deshalb ist es wichtig, dass man die Leute mit so etwas anspricht und motiviert, zu Veranstaltungen zu kommen.“

Sie finde alles, was in kultureller Hinsicht in Gadebusch passiere, sehr wichtig, sagt auch Angelika Rose. „Hier gibt es viel zu wenig Kultur, das müsste mehr sein, auch für Jugendliche und junge Leute.“ Dass beispielsweise die Waldbühne im Dornröschenschlaf liege, sei einfach nur schade. „Veranstaltungen wie diese muss man unterstützen. Und die Musik gefällt mir richtig gut.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen