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Spektakulärer Unfall auf der Autobahn 20 : Soldat hebt ab und landet im Becken

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"Filmreif" nennt die Polizei diesen Unfall, die Feuerwehr nennt es "unvorstellbares Glück im Unglück" und der Fahrer kann es selbst "kaum glauben". Der Unfall ereignete sich gestern auf der A 20 vor Lüdersdorf.

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erstellt am 15.Aug.2012 | 08:47 Uhr

Lüdersdorf | "Filmreif" nennt die Polizei diesen Unfall, die Feuerwehr nennt es "unvorstellbares Glück im Unglück" und der 24-jährige Fahrer kann es selbst "kaum glauben". Der Unfall geschah am gestrigen Mittwoch auf der A 20 in Fahrtrichtung Rostock vor der Abfahrt Lüdersdorf. Gegen 14.30 Uhr war ein aus Wismar stammender Marine-Soldat mit einem Leihwagen auf dem Weg nach Hause.

Sein Wagen fuhr mit wahrscheinlich hoher Geschwindigkeit und eingeschaltetem Tempomat über die Autobahn. "Vermutlich aufgrund plötzlich auftretenden Sekundenschlafs kam der 24-jährige Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab und wurde an einem beginnenden Teilstück der Außenschutzplanke regelrecht von der Autobahn katapultiert", sagte ein Polizeisprecher.

Nachdem der Opel Astra auf der Böschung aufschlug, durchfuhr er auf zirka 300 Meter unterhalb dieser den Seitengraben und durchtrennte zwei Wildschutzzäune. In einem neben der A20 befindlichen Regenrückhalte becken kam das Fahrzeug zum Stehen. Eindringendes Wasser verursachte dessen Untergang. Der 24-jährige Fahrer konnte sich wie durch ein Wunder völlig unverletzt aus seiner misslichen Lage befreien und setzte den Notruf ab. "Aufgrund weiterer Anrufer wurden zusätzlich zu einem Rettungswagen und der Autobahnpolizei auch die beiden freiwilligen Feuerwehren Groß Grönau und Groß Sarau alarmiert, weil der Fahrer unterschiedlichen Angaben zufolge eingeklemmt sein sollte", so der Behördensprecher weiter. "Der Fahrer stand allerdings komplett durchnässt an der Leitplanke", sagte ein Feuerwehrmann. Ein Abschleppunternehmen kümmerte sich um die "außergewöhnliche Wasserbergung" des Fahrzeuges. Sachschaden: 20 000 Euro.

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