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Jubiläumsparty in Rögnitz : So schön war es bei „Mississippi“

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Ausgelassene Party mit tollen Gästen, der Neuauflage einer Filmszene, Talkrunde, Videobotschaften, Live-Musik und unzähligen Erinnerungen

svz.de von
erstellt am 31.Jul.2016 | 20:15 Uhr

Großes Kino, Riesen-Party, unzählige Erinnerungen – dieses Fest werden die Rögnitzer noch lange in Erinnerung behalten. Gut 700 Gäste besuchten am Sonnabend die Feierlichkleiten rund um das zehnjährige Dreh-Jubiläum des Kinofilms „Hände weg von Mississippi“. Darunter neben den Hauptdarstellern Zoë Mannhardt, Alex Seidel und Konstantin Kaucher weitere gut 150 Mitwirkende von damals.

„Mich schauerts noch heute, wenn ich an die Filmszene denke, als der alte Klippersbusch aus der Kirche getragen wird und der Sarg in dem engen Gang auf den Boden fällt. Ich wusste ja, dass da nur Steine drin waren. Aber die Vorstellung, dass da wirklich eine Leiche drin ist, war schon sehr komisch“, sagt Gisela Franke. Gemeinsam mit ihrem Ehemann erlebte die heute 58-jährige Roggendorferin die Dreharbeiten vor zehn Jahren als Komparse mit. Rudi Franke hatte sogar einen Auftritt mit Text. „Zehn Stückchen Sahnetorte zum Mitnehmen bitte!“ Von der Sahnetorte indes habe der 61-Jährige nichts abbekommen.

Auch Ekkehard Claus war damals mit dabei. „Für eine Filmszene wurden Tierarzt-Instrumente benötigt. Da habe ich dann ausgeholfen“, sagt der 78-jährige Tierarzt, der im Film selbst als Komparse bei der großen Prügelei dabei war. Bestimmt sechs Mal habe er sich den Film schon auf DVD angeschaut.

Und wer wollte, konnte es dem Groß Salitzer direkt gleich tun. Denn der Streifen lief als Endlos-Schleife im eigens eingerichteten „Cinema Fromage“. Ein Mega-Spaß für alle Besucher des Fests. Eine Riesen-Sause, die um die Mittagszeit mit einer amüsanten Neuauflage der Filmszene von der Beerdigung des alten Klipperbuschs begann und über Talkrunde, Videobotschaften verschiedener Mitwirkender wie Regisseur Detlev Buck oder Schauspielerin Katharina Thalbach bis zu Live-Musik noch bis in den frühen Morgen andauerte. Mitveranstalter Martin Rohrbeck: „Das war ein Super-Fest, das wir aber auf gar keinen Fall wiederholen werden. Das Mississippi-Ding ist damit durch.“

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