25 Jahre Partnerschaft zwischen Rehna und Holm : So feiert man ein rundes Jubiläum

Stimmungskanone „Hausmeister Erwin“ alias Leif Tennemann hatte sein Publikum als Moderator der Festveranstaltung fest im Griff.  Fotos: Holger Glaner
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Stimmungskanone „Hausmeister Erwin“ alias Leif Tennemann hatte sein Publikum als Moderator der Festveranstaltung fest im Griff. Fotos: Holger Glaner

Bei Bilderbuchwetter feierten Rehna und die schleswig-holsteinische Gemeinde Holm 25 Jahre deutsch-deutsche Partnerschaft

svz.de von
13. Juni 2016, 05:00 Uhr

Bilderbuchwetter und Gäste in Feierlaune – mehr kann man sich zu einem runden Jubiläum nicht wünschen. Und so feierten gut 300 Bürger aus Rehna und der Partnergemeinde Holm am Sonnabend im Nonnengarten des Klosters Rehna gemeinsam ausgelassen ein Vierteljahrhundert deutsch-deutsche Partnerschaft.

Dass die Stimmung nicht zu festlich-steif wird, dafür sorgte „Hausmeister Erwin“. Nun ist Erwin nicht wirklich Hausmeister, das ist hinlänglich bekannt. Aber als solcher sorgt der Radiomoderator gern für den einen oder anderen Brüller auf Festlichkeiten aller Art. „Ich komme auch zu Scheidungen“, erklärte er seinem Publikum in Rehna. Aber eben auch zu einem Vierteljahrhundert gemeinsamer deutscher Geschichte.

Mehr als 90 Holmer hatten sich auf den gut 140 Kilometer langen Weg aus dem benachbarten Schleswig-Holstein in die Münzstadt in Nordwestmecklenburg gemacht. Darunter auch der Holmer Bürgermeister, der sich gern noch einmal an die Anfänge der Partnerschaft zurückerinnerte. „Im Februar 1990 haben wir erstmals Kontakt zum damaligen Bürgermeister aufgenommen. Im Juli haben wir dann schon einen Opel Blitz an die Freiwillige Feuerwehr Rehna übergeben. Seitdem sind viele Freundschaften entstanden. Und eure Offenheit und Herzlichkeit macht Spaß und Lust auf mehr“, rief Walter Rißler den Gastgebern zu. „Die vergangenen 25 Jahre sind keine verlorenen Jahre, sondern wurden von beiden Seiten mit Leben gefüllt“, ergänzte Rehnas erster Mann, Hans Jochen Oldenburg.

Doch natürlich kam auch das Feiern nicht zu kurz. Chöre beider Orte sorgten genauso für die kulturelle Umrahmung wie der Plattdütsche Verein to Rehna.

Und dann stand ja noch die Auswertung des ersten Rehnaer Fotowettbewerbs unter dem Motto „Bildschönes Rehna“ auf dem Programm. „Wir haben mehr als 150 Fotos zugesandt bekommen. Das bestätigt uns darin, diesen auch weiterzuführen“, freute sich Kathrin Cerny, die den Wettbewerb federführend betreute. Sieger wurde Torsten Richter mit seinem Foto „Rehnaer Originale“. „Ich hätte niemals damit gerechnet, zu gewinnen. Das ist einfach großartig“, freute sich der Rehnaer.

Die besten der eingereichten Fotos sind übrigens im Kloster Rehna zu besichtigen. Im Anschluss soll die Ausstellung voraussichtlich in die Partnergemeinde Holm reisen. – Ja, so geht deutsch-deutsche Partnerschaft heute.

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