Traditionsveranstaltung in Gadebusch : Simsontreffen startet 13. Etappe

Die Mitglieder und Freunde des Gadebuscher Simsonclubs bereiten seit Wochen akribisch das 13. Simsontreffen in der Gadebuscher Industriestraße vor.
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Die Mitglieder und Freunde des Gadebuscher Simsonclubs bereiten seit Wochen akribisch das 13. Simsontreffen in der Gadebuscher Industriestraße vor.

Fast 400 Schwalben, Spatzen, Sperber und S50 werden am 6. Mai in Gadebusch erwartet

svz.de von
20. April 2017, 04:45 Uhr

Fast 400 Mopeds und Motorräder der Marken Simson und MZ werden am Sonnabend, 6. Mai, wieder durch Gadebusch und die nahe Region knattern. Denn auf dem Programm steht das 13. Treffen dieser noch lange nicht in Vergessenheit geratenen Zweiräder aus ehemaligen DDR-Zeiten. Erstmals wird die traditionelle Ausfahrt dabei durch zwei Landkreise gehen.

„Wir werden erstmals auch in den Landkreis Ludwigslust fahren, mal eine ganz andere Richtung einschlagen“, erklärte der „Kopf“ des Gadebuscher Simsonclubs, Jörg Abraham. Nachdem sich die Teilnehmer wie im vergangenen Jahr auf dem Firmengelände von Bruder Mathias in der Industriestraße in Gadebusch getroffen haben, geht es um 9.30 Uhr von dort Richtung Wakenstädt los. „Wir fahren dann weiter über Stöllnitz, Badow, Söhring, Perlin bis nach Dümmer“, erklärte Frank Fett, der wieder eines der Begleitmotorräder steuern und für Ordnung sorgen wird. Anschließend wird beim „Ossenkopp“ Rast gemacht, ehe es wieder über Groß Welzin, Klein Welzin, Lützow und Pokrent nach Gadebusch geht. „Wir werden etwa 45 bis 50 Kilometer fahren. Das schafft jeder“, sagte Fett. Falls es dennoch technische Probleme an den Zweirädern geben sollte, die nicht behoben werden können, sind auch in diesem Jahr Zweiradspezialist Uwe Borchert und Jörg Abraham mit Fahrzeugen dabei, um zu helfen und nicht mehr fahrtüchtige Mopeds aufzusammeln.

Gegen 13 Uhr sollten schließlich alle Simson-Fans wieder in der alten Industriestraße angekommen sein und hier weiter jede Menge Spaß haben. „Wir bieten einen Leistungsprüfstand, Sprintrennen und eine tolle Tombola an“, erklärte Jörg Abraham. Auch in diesem Jahr haben sich die Veranstalter wieder einen ganz besonderen Hauptpreis einfallen lassen. Der Schlagsdorfer Thomas Wischnewski stellt ein S50-Moped zur Verfügung, dass wieder heiß begehrt sein wird. „Es ist für jede Menge Abwechslung gesorgt. Auch gegessen und getrunken kann ausreichend werden“, sagte Jörg Abraham. Deshalb stehe einer 13. Veranstaltung nichts entgegen. Selbst bei Regen gibt es genügend Hallen, in denen sich aufgehalten werden könne, sagte er.

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