Gadebusch : Simsontreffen bricht alle Rekorde

Die Trophäe für den besten Umbau und das beste Original erhielten Martin Hamburg (l.) und Jens Packeiser.
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Die Trophäe für den besten Umbau und das beste Original erhielten Martin Hamburg (l.) und Jens Packeiser.

Knapp 700 Zweiräder der Marken Simson und MZ beim Treffen in Gadebusch dabei

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27. Mai 2018, 20:45 Uhr

Noch minutenlang blieb der Geruch der Zweitakt-Benzin-Mischung in der Luft, nachdem mehr als 550 Mopeds und Motorräder der Marken Simson und MZ durch Gadebusch und vielen anderen umliegenden Orten geknattert waren und schon längst außer Sichtweite waren. Insgesamt mehr als 700 Fahrzeuge kamen zum 14. Simsontreffen in die Radegaststadt.

„Uns spielte wirklich alles in die Karten. Schon lange vorher war klar, dass es gutes Wetter geben wird und alles war rechtzeitig vorbereitet“, erklärte Organisationschef Jörg Abraham. Trotzdem hatten die Helfer am Einlass zur Veranstaltung in der alten Industriestraße alle Hände voll zu tun, dem Ansturm gerecht zu werden. „Irgendwann mussten wir dann aber zur Ausfahrt starten, auch wenn der Termin um 10 Uhr nicht mehr zu halten war“, erklärte Abraham.

Nach gut drei Stunden und einer ausgiebigen Pause im Vitenser Café kehrten die Zweirad-Freunde wieder in die alte Industriestraße zurück, wo das Spektakel eigentlich erst richtig los ging. Rennen mit dem Bobby-Car, Fahren auf dem Hinterrad oder über Autos und Palettenberge, Auszeichnungen für die besten Umbauten, das beste originale Moped oder das Messen der Motorstärke an einem Leistungsprüfstand ließen keine Langeweile aufkommen.

Immerhin mit einem Pokal traten der Grevesmühlener Jens Packeiser und der Heilshoper Martin Hamburg die Heimreise an. Während sich Packeister die Trophäe für das beste Originale Simsonmoped sicherte, erhielt Hamburg den Pokal für den besten Umbau. „Mein Spatz ist mir wirklich gut gelungen. Das hat mich viele Stunden Arbeit gekostet“, erklärte der 52-jährige Jens Packeiser. Kaum wiederzuerkennen war hingegen der Umbau eines SR“ von Martin Hamburg. Der 35-Jährige sorgte dafür, das nichts mehr original an seinem Moped war.

Pech hingegen hatte der Gadebuscher Hanjo Hermes. Der Motor seines S51 B gab auf dem Leistungsprüfstand den Geist auf und wird sich nun einer Überholung unterziehen müssen. „Das ist verdammt ärgerlich, aber leider nicht das erste Mal“, erklärte der 17-jährige Gadebuscher, der trotzdem so wie weit mehr als 2000 Menschen Spaß am 14. Simsontreffen hatten.

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