Amtswehrtag Rehna : Sie bergen, retten und helfen

Die Jugendwehr aus  Carlow ist startklar für den Löschangriff nass. Es reichte für Platz drei.
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Die Jugendwehr aus Carlow ist startklar für den Löschangriff nass. Es reichte für Platz drei.

Zehn Wehren messen sich beim Amtswehrtag in Utecht

svz.de von
11. Juni 2018, 05:00 Uhr

Feuerrot präsentierte sich der Sportplatz Utecht am Sonnabend. Mehr als 100 Kameraden der freiwilligen Feuerwehren des Amtsbereiches Rehna waren zum diesjährigen Amtswehrtag angereist und die kamen bei dem Wetter ordentlich ins Schwitzen.

Vier Jugend- und zehn Erwachsenen-Wehren stellten sich den fünf Disziplinen und suchten die besten unter ihnen. Beim Löschangriff nass waren die Königsfelder wie schon in den vergangenen Jahren einfach nicht zu schlagen und sicherten sich vor Dechow und Wedendorfersee den Sieg. In den anderen Disziplinen wie Erster Hilfe, der Rettung einer Person aus einer Gefahrgutsituation, der Sparstation und dem Paddeln waren die Kameraden bei hochsommerlichen 30 Grad herausgefordert.

Rehna sicherte sich hier den ersten Platz, Holdorf wurde Zweiter und Carlow Dritter. Die Feuerwehrleute hatten allerdings nicht nur den sportlichen Wettkampf im Kopf, sondern auch die Übung für nicht alltägliche Situationen. „Einen Unfall mit Gefahrgut haben wir selten“, sagt Daniel Friedberg, stellvertretender Wehrleiter. Damit im Ernstfall alle gut vorbereitet sind, war auch dieses Szenario Teil des Wettkampfs.

Beim Nachwuchs ging Dechow als Sieger vom Platz, Schlagsdorf und Carlow folgen auf den Plätzen zwei und drei.

In diesem Jahr fehlte die Freiwillige Feuerwehr Rieps, da sich nicht genug Mitstreiter fanden. Darüber braucht sich Utecht zurzeit keine Sorgen zu machen. In den vergangenen Monaten konnte die Gemeinde neue Einwohner begrüßen. Der Zuzug füllt auch die Reihen bei den freiwilligen Wehren. „Im Moment sind wir gut aufgestellt“, sagt Daniel Friedberg. Erfreulicherweise seien auch die Jugendwehren gut dabei. Ab zehn Jahren können sich die Kinder engagieren. „Die Konkurrenz durch andere Hobbies ist aber groß“, sagt Friedberg.

In Utecht gehen sie einen anderen Weg und versuchen schon die Kleinen für die Arbeit der Feuerwehr zu begeistern. Zwergenwehr nennen sie es dort.

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