Schachfrühling der TSG Gadebusch : Sekunden für den richtigen Zug

Der Gadebuscher Luca-Pascal Buckpesch (r.) trat für die TSG in der Altersklasse U14 an.
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Der Gadebuscher Luca-Pascal Buckpesch (r.) trat für die TSG in der Altersklasse U14 an.

Schach-Nachwuchs der TSG Gadebusch lud zum Schachfrühling in die Schule Lützow ein

svz.de von
29. Mai 2017, 21:00 Uhr

Julian Joachim geht in Vorschulklasse des Elmenhorster Kindergartens „Klabautermänner“. Mit nur sechs Jahren hat er das Schachspiel bereits tief verinnerlicht. Dass der Knirps sich in Wettbewerben oft gegen deutlich ältere Konkurrenz durchsetzen muss, ist nichts Neues und zeigte sich jetzt auch wieder beim Lützower Schachfrühling der TSG Gadebusch. Seit sechs Jahren organisieren der Nachwuchs und Trainerin Uta Dorendorf jedes Jahr ein Turnier für Mädchen und Jungen von der U10 bis hin zur U18, den „Fast-Erwachsenen“. Fast 60 Mädchen und Jungen kamen auch jetzt wieder in die Schule des Ortes, um sich im Denksport zu messen.

„Es gibt sehr wenige Vergleiche zwischen den Jugendlichen. Deshalb wird so ein Turnier immer gut angenommen“, sagte Uta Dorendorf. Sie begrüßte Schachspieler aus Dömitz, Wittenberge, Schwerin, Graal-Müritz, aber auch aus Pritzwalk, Rostock und Lübeck. „Manche Orte liegen nicht gleich um die Ecke, aber selbst in unseren Liga-Spielen müssen wir auch schon mal bis nach Pritzwalk fahren, um uns zu messen“, sagte Uta Dorendorf. Das heißt für die Acht- bis 17-Jährigen mal locker zwei Stunden Fahrt auf sich nehmen, dann bis zu vier Stunden Schach spielen und wieder die Heimreise antreten.

Zumindest die Gadebuscher selbst hatten am Wochenende eine geringe Anreisezeit hinter sich zu bringen, ehe es ins Turnier ging. Dennoch schien manchem Angereisten die lange Fahrt nichts ausgemacht zu haben, denn die Gadebuscher schafften es am Ende nicht unter die besten drei Spieler ihrer Altersklasse. Die besten Gadebuscher waren schließlich Ben Vossler in der Altersklasse U12 mit dem 7. Platz und 3,5 Punkten, Enrico Lenk in der Altersklasse U14 mit dem 6. Platz und drei Punkten sowie Lars Karrasch in der Altersklasse U18 mit dem 3. Platz und fünf Punkten. Jeweils sieben Punkte wäre die maximale Ausbeute gewesen. „Einige Spieler der TSG waren in Berlin beim Kirchentag, andere waren vielleicht noch etwas geschafft von den Deutschen Meisterschaften, von denen wir gerade zurückgekommen sind. Trotzdem bin ich mit dem Turnier und dem Abschneiden unserer Kinder zufrieden“, erklärte Uta Dorendorf, die allen Helfern und Sponsoren sowie der Schule Lützow dankte.

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