Bildung : Schulen werden zu Baustellen

In der Ferienzeit verwandeln sich einige Schule wieder in eine Baustelle.
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In der Ferienzeit verwandeln sich einige Schule wieder in eine Baustelle.

Kommunen und Landkreis nutzen die Ferienzeit für notwendige Reparaturen an den Gebäuden

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15. Juli 2015, 23:19 Uhr

Während Kinder morgen nach der Zeugnisübergabe in die Ferien starten, bereiten sich Handwerker auf ihren Einsatz in den Schulen vor. So wollen gleich mehrere Kommunen in ihre Schulstandorte investieren. Geld fließt wie im Fall Schlagsdorf auch in den Kita-Bereich. Dort wird mehr als eine halbe Million Euro investiert, um 30 zusätzliche Krippenplätze anbieten zu können. Bereits morgen wird Richtfest von 12 Uhr an gefeiert.

Zu einer Baustelle soll in den Ferien auch die Schule Schlagsdorf werden. Wie Schulverbandsvorsteher Ingo Melchin erklärte, sollen dort in den Ferien kleinere Reparaturen am Dach vorgenommen werden. Zur Großbaustelle werde die Schule aber nicht.

Gewerkelt wird in den Sommerferien auch am Schulstandort Roggendorf. Rund 10 000 Euro sollen dort nach Angaben von Bürgermeister Rico Greger investiert werden. „Wir nutzen die Ferienzeit, um im Hortraum und in einem Klassenraum die Fußböden komplett zu erneuern“ so Greger. Ausgeführt werden sollen die Arbeiten von dem ortsansässigen Unternehmen Bobby-Bau. Darüber hinaus sind kleinere Malerarbeiten in Klassenräumen vorgesehen.

Nicht nur Kommunen und Schulverbände wollen die Ferienzeit für Baumaßnahmen nutzen, sondern auch der Landkreis Nordwestmecklenburg. 464 000 Euro stehen dafür bereit, wie Monika Mahlke von der Kreisverwaltung auf SVZ-Anfrage erklärte. Der Landkreis ist u. a. Träger der Gymnasien in Grevesmühlen, Schönberg, Gadebusch, Neukloster und Wismar. Hinzu kommen das Berufsschulzentrum Nord, die Förderschulen in Gadebusch, Schönberg, Grevesmühlen, Neuburg sowie das überregionale Förderzentrum Neukloster.

Welche Erhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an diesen kreiseigenen Schulen ab 2016 vorgenommen werden soll, darüber berät am 27. Juli der Verwaltungsrat. Dem Gremium gehören Landrätin Kerstin Weiss und deren beiden Stellvertreter Gerhard Rappen und Karla Krüger an.

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