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Neues Schuljahr : Schulen bereit für Abc-Schützen

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Insgesamt 1319 Jungen und Mädchen werden im neuen Schuljahr eingeschult / Organisation an den Schulen abgeschlossen

svz.de von
erstellt am 23.Aug.2014 | 00:33 Uhr

Mit Schulranzen und -Tüte ausgerüstet, beginnt heute für 1319 Jungen und Mädchen im Landkreis Nordwestmecklenburg die Schulzeit. Insgesamt gehen ab Montag dann 13 900 junge Menschen an den Grund-, Real, Gesamt- und Förderschulen sowie an den Gymnasien in das neue Schuljahr.

Die Schulverwaltungen selbst sind schon bestens vorbereitet: „Bei uns kann das neue Schuljahr kommen. Die Stundenpläne stehen so weit und die Klassenbildung ist auch abgeschlossen“, sagt Renate Ott, stellvertretende Schulleiterin der Regionalen Schule mit Grundschule Lützow, auf SVZ-Nachfrage. Insgesamt wird es je zwei erste-, zweite- und dritte Klassen sowie eine vierte Klasse geben. „Vor allem bei den Kleineren warten wir die erste Schulwoche ab, um zu sehen, ob der Stundenplan so bleiben kann oder doch zu anstrengend ist und gegebenenfalls geändert werden muss“, so Ott weiter. Die Erstklässler starten sanft in die Schulzeit – sie haben jeden Tag vier Unterrichtsstunden à 45 Minuten. Zwischen den Stunden gebe es in der Lützower Schule kleine Pausen, um das Ganztagsangebot aufrecht zuhalten. „Sogar der Vertretungsplan steht schon – wir sind auf alle Varianten vorbereitet.“ Insgesamt 315 Jungen und Mädchen, inklusive der Abc-Schützen, müssen dann von Montag an in Lützower die Schulbank drücken.

Zumindest die Aula der Heinrich-Heine-Schule in Gadebusch ist schon in den vergangenen Tagen mit Schülern bevölkert gewesen. „Die Kleinen üben für ihren Auftritt bei der großen Einschulungsveranstaltung“, erzählt Schulleiterin Iris Lehmann. Gut 80 Abc-Schützen werden dort heute empfangen, die auf drei reguläre erste Klassen und eine Förderklasse aufgeteilt sind. „Wir sind zufrieden mit der Anzahl, in den jeweiligen Klassen befinden sich dann immer um die 20 Schüler und das ist ein angenehmes Lernumfeld – sowohl für den Lehrer als auch für die Kinder“, so die Schulleiterin. Nicht ganz so einfach war das Erstellen der Stundenpläne, insbesondere für die Erstklässler.

„Man muss auf so viele Kleinigkeiten bei der Planung achten. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, die wievielte Fassung der Plan jetzt ist“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Angrid Becker schmunzelnd. Sie musste nicht nur auf die Vereinbarungen mit dem Personalrat achten, sondern auch die individuellen Wünsche berücksichtigen: „Klar, eine erste Klasse kann Mathematik nicht in den letzten beiden Stunden des Tages haben, das schaffen die nicht.“ Hinzu komme das Problem der Doppelstunden à 90 Minuten, denn ein Kollege dürfe nicht zu viele Freistunden am Tag haben – gut, dass die Ferien ausreichen Zeit zum Planen boten, sagt Becker lachend. Aber nun sei alles abgenickt und das Schuljahr in Gadebusch kann beginnen.

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