gadebusch : Schützenhaus soll weiter den Vereinen dienen

Für das Schützenhaus soll bis zum 31. März ein Erhaltungsgutachten erstellt werden.
Für das Schützenhaus soll bis zum 31. März ein Erhaltungsgutachten erstellt werden.

Finanz- und Bauausschuss empfehlen Gutachten zu den Erhaltungskosten durch Planungsbüro

svz.de von
04. November 2015, 23:52 Uhr

Das alte Schützenhaus am Gadebuscher Stadtwald bleibt den bisher ansässigen Vereinen erhalten. Das versprach Bürgermeister Ulrich Howest schon vor Monaten schriftlich. Jetzt haben sowohl der Bau- als auch der Finanzausschuss der Stadt Gadebusch beschlossen, dass ein Planungsbüro die genauen Erhaltungs- und Investitionskosten ermitteln soll. Das Gutachten soll bis zum 31. März 2016 vorliegen. „Darüber muss jetzt zwar noch die Stadtvertretung beschließen, aber der erste Schritt ist getan“, sagte die Finanzausschuss-Vorsitzende Ingrid Schafranski (CDU).

Nicht zuletzt sie persönlich hatte sich in der Vergangenheit sehr dafür eingesetzt, dass das alte Schützenhaus weiterhin den ansässigen Vereinen wie dem Tangokurs, dem Chor ohne Namen oder den Schrotttrommlern als Domizil dienen darf. Zwischenzeitlich waren Gerüchte aufgekommen, dass das Haus verkauft werden sollte, nachdem sich eine schleswig-holsteinische Firma hier eingemietet hatte. Anschließend war es zu einer Demonstration vor dem Rathaus gekommen.

„Entweder die Stadt bietet den Vereinen eine Alternative oder wir investieren in die Erhaltung des Schützenhauses“, sagte Ingrid Schafranski. Da ihrer Meinung nach die Alternativen fehlen, müsse nun Geld in die Hand genommen werden. Wieviel, das müsse exakt und unabhängig bestimmt werden, sagte die Finanzausschussvorsitzende. Gleichzeitig wies sie auf die Möglichkeit der Förderung hin. „Für Vereinsheime gibt es immer wieder Möglichkeiten, Geld durch das Land zu bekommen. Das werden wir prüfen, wenn wir die Höhe der Kosten wissen“, sagte sie.

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