Jugend packt an : Schüler pflegen Rehnaer Park

Arbeitsbesuch: Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg, Biolehrer Torsten Richter (M.) und die Schüler vom Biokurs im Heinrich-Sternberg-Park.
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Arbeitsbesuch: Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg, Biolehrer Torsten Richter (M.) und die Schüler vom Biokurs im Heinrich-Sternberg-Park.

Biokurs der Regionalschule säubert Teichlandschaft im Heinrich-Sternberg-Park. Schüler wünschen sich weitere Unterstützung

svz.de von
22. März 2014, 00:15 Uhr

Der Heinrich Sternberg Stadtpark mausert sich und wird als grüne Idylle im Herzen der Kleinstadt empfunden. Nachhaltige Maßnahmen und auch konkrete Investitionen über Jahre hinweg zeigen ihre Früchte. Der Mühlenteich als naturnahes Angelgewässer, die Rundwege, das Stegsystem, die angrenzende Klosteranlage mit Klostergarten und vor allem der Kinderspielplatz ziehen bei schönem Wetter die Rehnaer Bürger und Gäste an.

Einen kleinen, aber ganz konkreten Beitrag leisten schon seit Jahren auch die Schüler der Bio-Kurse der Regionalschule. Ganzjährig sind die Jungs und Mädchen integriert in Pflege und Gestaltung des naturnahen Parks der zu Heinrich Sternbergs Zeiten sogar als Lehrpfad angelegt war.

Heutzutage wird das herbstliche Laub zusammengeharkt und der Karpfenteich und seine angrenzende Flächen von Müll befreit. Die Jugend ist integriert und das findet Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg auch gut so. Natürlich wären ein ausgebaggerter Mühlenteich, kein Müll und kein Vandalismus wünschenswert, aber trotz solcher Rückschläge darf man nicht aufgeben. Praktische Umwelterziehung und – bildung sind jedenfalls eine gute Alternative zu PC-Wahn und Stubenhockerei, meint Kursleiter Torsten Richter. Und deshalb unterstützt schon seit Jahren die Stadt diese praktische und zielorientierte Arbeit der Schüler.

Auf einer Stippvisite verschaffte sich Bürgermeister Oldenburg einen ganz persönlichen Überblick, was die Schüler so leisten und äußerte im Gespräch mit Schülern und betreuendem Lehrer Torsten Richter große Zufriedenheit über die Arbeit der Schüler. Ein Lob der besonderen Art.

Ein spezielles Augenmerk haben die Biokursler auf die Gewässer gelegt. Mit verschiedenen Harken, Forken und Keschern ziehen sie gegen die alljährlich wuchernde Biomasse in den „Feldzug“. Ziel ist es die Wasserfläche der Teiche offen zuhalten und die periodisch auftretenden Wasserschwankungen regulierbar zu machen. Wöchentlich entnehmen Schülerinnen Wasserproben und haben so einen detaillierten Überblick zur Wasserqualität. Gerne würde man gerade beim Thema Wasseranalyse einmal Kontakt zum Abwasserzweckverband herstellen und sich über konkrete Hilfe freuen, z.B. Bereitstellung eines Wasseranalysekoffers.

Die anfallenden Daten werden in Diagrammen zusammengestellt und können nachhaltige Entwicklungsprozesse aufzeigen und für theoretische Betrachtungen im Unterricht Eingang finden. Sozusagen Daten aus erster und jüngster Hand.

Auch 2014 werden sich die Schüler wieder für die „Biotope in der Kommune“ einsetzen und ihren bescheidenen Beitrag zu einer schönen und sauberen Heimatstadt leisten.

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