Freude in Rehna : Schüler im Dienste der Umwelt

Klein, aber wunderschön: Anna-Sophie Ulmer (links) und Anna-Lena Ziemann bewundern einen Zähnchenpilz mit Lupe.
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Klein, aber wunderschön: Anna-Sophie Ulmer (links) und Anna-Lena Ziemann bewundern einen Zähnchenpilz mit Lupe.

Anna-Sophie Ulmer und Anna-Lena Ziemann werden für ihr Engagement mit dem Jugendumweltpreis geehrt

svz.de von
21. September 2017, 21:00 Uhr

Anna-Sophie Ulmer ist noch Minuten nach der Auszeichnung mit dem Jugendumweltpreis des Landkreises Nordwestmecklenburg völlig baff. „Als wir hier ankamen, waren wir total schockiert, dass wir die einzigen Jugendlichen waren“, sagt die Schülerin der Regionalen Schule Rehna. Gemeinsam mit ihrer Freundin Anna-Lena Ziemann wurde die Neuntklässlerin im Rahmen des Jahresempfangs der Landrätin für deren besonderes Engagement für den Umweltschutz geehrt (SVZ berichtete). Einen Scheck über jeweils 500 Euro gabs noch obendrauf.

„Es ist voll die Ehre, dass wir als Jugendliche mit so etwas ausgezeichnet werden. Einfach nur super“, sagt Anna-Lena Ziemann. Findet auch Peter Hamouz. Der Fachdienstleiter Bauordnung und Planung beim Landkreis hielt die Laudatio auf die beiden Nachwuchs-Umweltschützer. „In der heutigen Zeit ist es besonders bemerkenswert, wenn sich junge Menschen Gedanken machen, wie man die Umwelt verändern, schützen und verbessern kann“, so Peter Hamouz. Die Jugend von heute sei gar nicht so schlecht wie manche Medien berichten würden.

Davon ist auch Torsten Richter überzeugt. Dies sei ein toller Tag für die engagierte Jugend, so der Biologie-Lehrer, der die beiden wegen ihrer bereits jahrelangen praktische Umweltarbeit für diesen Preis vorgeschlagen hatte. „Seit einigen Jahren packen Anna-Lena und Anna-Sophie tatkräftig mit an, wenn es beispielsweise mehrmals im Jahr heißt Müllsammeln, Wege pflegen, Laub harken, die städtischen Teiche und den Stadtpark zu säubern und zu pflegen. Dazu sind viele Mitbürger nicht bereit, die beiden Schülerinnen schon“, hatte Richter seinen Vorschlag für die Verleihung des Jugendumweltpreises begründet.

Und noch einer ist stolz auf diese Ehrung. Klar, der Direktor der Schule. „Diese Auszeichnung ist einfach supertoll! Das zeigt, welch jahrelange und nachhaltige Arbeit im Bereich des Umweltschutzes an unserer Schule geleistet wird. Anna-Lena und Anna-Sophie haben diesen Preis auf jeden Fall verdient“, sagt Schulleiter Thomas Barsch. Zuletzt machten die Schülerinnen im Rahmen eines transnationalen Umweltprojekts „Wasser kennt keine Grenzen“ auf sich aufmerksam. Hier leiteten sie selbstständig Schülergruppen von polnischen, ukrainischen und deutschen Schülern an und wurden zu echten Säulen des Projektes. Fazit Torsten Richter: „Auf solche jungen Leute darf unser Landkreis wirklich stolz sein.“ 

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