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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

18. Oktober 2017 | 00:16 Uhr

Wismar : Schottel: Kurzarbeit vorerst ausgesetzt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Wismarer Schiffsantriebsspezialist profitiert von Produktionsverlagerung

svz.de von
erstellt am 24.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Sonnig mit aufkommender Bewölkung – so könnte man die Wetteraussichten beim Wismarer Schiffsantriebsspezialisten Schottel in diesen Wochen wohl am besten beschreiben. Nach einigen Monaten Kurzarbeit herrscht dort wieder Vollbeschäftigung, zumindest vorübergehend.

„Erfreulicherweise setzt die Kurzarbeit bereits seit Juli aus und so soll es bis Ende September weitergehen“, sagt Christine Graeff auf SVZ-Nachfrage. Nach Aussagen der Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit müsse allerdings nach heutigem Stand die Kurzarbeit dann für die Monate Oktober und November wieder kurzzeitig greifen. Von Anfang Dezember bis zum Frühjahr sei die Auslastung, die innerhalb der Unternehmensgruppe auch durch Fertigungsverlagerungen aus einem anderen Werk nach Wismar erreicht wurde, nach derzeitiger Planung wieder gut, so dass die Kurzarbeit wohl ausgesetzt werden könne.

Von Kurzarbeit betroffen waren von April bis Juni dieses Jahres in der Wismarer Produktionsstätte der Schottel Gruppe 70 Mitarbeiter im Montagebereich Ruderpropeller sowie aus produktionsnahen Bereichen.

Die Schottel-Gruppe mit Hauptsitz in Spay am Rhein ist nach eigenen Angaben ein weltweit führender Hersteller von Antrieben und Steuerungen für Schiffe und Offshore-Anwendungen. 1921 gegründet, entwickelt und fertigt das Unternehmen seit rund 60 Jahren rundum steuerbare Antriebs- und Manövriersysteme, komplette Antriebsanlagen bis 30 Megawatt Leistung sowie Steuerungen für Schiffe aller Art und Größe. Am Standort Wismar sind von der Produktentwicklung über die Produktion bis zur Qualitätssicherung aktuell rund 200 Mitarbeiter beschäftigt.

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