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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

22. November 2017 | 17:49 Uhr

Rund um Rehna : Schönste Angelplätze der Region

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Petrijünger starten in die Saison. Nach der Schonzeit kann jetzt Hecht gefangen werden

svz.de von
erstellt am 10.Mai.2014 | 00:00 Uhr

Anfang Mai werden die Angelruten ausgepackt, so auch in Rehna und Umgebung. Am morgigen Sonntag veranstaltet der Rehnaer Angelverein Lewa um 8 Uhr sein Anangeln. „Treffpunkt ist aber schon um 7.30 Uhr am LPG-Denkmal in der Goethestraße“, sagt Peter Gleuel. Der Verein Radegasttal hat bereits am vergangenen Wochenende angeangelt.

Ab jetzt sind die Petri-Jünger an den Gewässern der Region anzutreffen, mit Angelruten und Ködern im Gepäck. „Schöne Angelplätze sind der Oberteich in Schönberg und der Wedendorfer Schloßteich“, empfiehlt Peter Gleuel. „Dort kann man alles von A bis Z angeln. Von Aal bis Zander.“

Heiko Sander vom Angelshop Freaky Fish in Rehna empfiehlt den Menzendorfer See. „Da würde ich jetzt mit einem Bellyboot Hecht angeln gehen“, so der Angelfreak, „mit kleinen Hardbaits im Bereich bis zu 30 Zentimetern an der Schilfkante oder mit einem Jigkopf von 14 bis 18 Gramm mit einem 13 Zentimeter Gummifisch.“ Jetzt sei die Zeit für Hechtfang, direkt nach der Schonzeit, sagt Sander. Er selbst fischt aktiv, erklärt er. Dazu gehöre, mit dem Köder zu laufen, sich vielversprechende Stellen auszusuchen und dort die Rute ins Wasser zu werfen. Am liebsten angelt Sander Welse und Störe – die richtig dicken Fische.

„Zum Angeln braucht man einen Fischereischein“, sagt Roland Mann vom Ordnungsamt in Rehna. „Das ist klar gesetzlich geregelt.“ Ab dem vollendeten 13. Lebensjahr ist der Schein zwingend. Zweimal im Jahr bietet das Amt Rehna die Möglichkeit an, den Schein zu erwerben. „Schon im März hatten wir den ersten Lehrgang“, sagt Mann. Der nächste wird im Oktober angeboten.

Maximal 25 Teilnehmer sind zugelassen, um in drei Tagen wichtige Fakten rund um das Angeln zu erlernen. „Themen sind die allgemeine Fischlehre, Angelgeräte, Gewässerkunde und auch die rechtlichen Grundlagen“, sagt Mann. Am Ende des Lehrgangs steht die Prüfung an.

„Diese dauert eineinhalb Stunden und die Teilnehmer müssen 45 von 60 Fragen richtig beantworten, dann haben sie bestanden“, erklärt Roland Mann. Die Fragebögen kommen direkt vom Landesfischereiamt. „Sie sind schon komplex, aber wer im Lehrgang aufpasst und mitschreibt, für den ist das auch machbar.“ Für Kinder vom 14. bis zum 18. Lebensjahr kostet die Prüfung 15 Euro, für Erwachsene 25 Euro. Der Lehrgang schlägt noch einmal für Kinder bis 15 Jahre mit 55 Euro und für Erwachsene ab 18 Jahre mit 75 Euro zu Buche.

 

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