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Tag der offenen tür : Schnupperunterricht am Gymnasium

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Sechstklässler und ihre Eltern konnten sich über Angebote und Möglichkeiten der Gadebuscher Schule informieren

Kira hat keine Angst – auch nicht, als ein heller Blitz durch das Blatt Papier zuckt, das sie in der Hand hält. Interessiert untersucht sie danach den Bogen und zeigt die kleinen Löcher, die die elektrische Entladung verursacht hat. Später, sagt die Elfjährige, wolle sie selbst gerne Lehrerin werden, doch nicht nur deshalb interessierte sie sich vergangenen Sonnabend ganz besonders für die unzähligen Angebote im Gadebuscher Gymnasium: Vom kommenden Sommer an möchte Kira dort die siebte Klasse besuchen und in ein paar Jahren, das ist das Ziel der jungen Lützowerin, das Abitur am Gymnasium ablegen. Den Tag der offenen Tür am Sonnabend nutzte Kira – wie auch etliche andere Sechstklässler und ihre Eltern –, um sich die Schule und ihre Angebote schon einmal genauer anzusehen.

Die physikalischen Experimente, durch die Steve Herbers, Bastian Bliefert und Ole Hennigs, allesamt Schüler der Klasse 9, führten, waren dabei nur eine von vielen Stationen: So konnten die Besucher im gläsernen Unterricht die ersten Worte in Französisch oder Latein aufschnappen, lernten, wie sich ihr Name auf Russisch schreibt , wie verschiedene Proben unter dem Mikroskop aussehen und wie sich die Farbe der Flamme eines Feuers verändern kann.

Bekleidet mit Schutzbrille und weißem Kittel ließ sich der elfjährige Jan im Chemieraum die Geheimnisse der Chemie erklären. „Jan wird vom Sommer an hier zur Schule gehen“, erklärte seine Mutter Britta Baumgart. Den Tag der offenen Tür hätten sie vor allem genutzt, um den gläsernen Unterricht in den verschiedenen Sprachen einmal anzusehen. „Wir sind uns noch nicht sicher, welche Sprache Jan wählt, er kann sich noch nicht entscheiden. Wenn das jedoch feststeht, werde ich Jan hier anmelden.“

Auch Eyreen Reck und Sohn Carlos (11) nutzten den Tag der offenen Tür, um sich ein Bild von Angebot und Räumlichkeiten der Schule zu machen. In der vergangenen Woche hatten sie sich bereits die Schule in Schönberg angesehen. „Beide gefallen uns gut“, sagte Eyreen Reck, in der kommenden Woche wollten sie eine Entscheidung treffen, wo Carlos vom Sommer an lernen wird. „Der Tag der offenen Tür ist für uns unheimlich wichtig, um uns – offen wie wir sind und transparent wie wir sind – darstellen zu können“, sagt Schulleiter Ingolf Litzner. Viele Eltern von Sechstklässlern nutzten das Angebot. „Sowohl der gläserne Unterricht als auch die Möglichkeiten zum persönlichen Gespräch kommen sehr gut an. Die Eltern haben viele Frage, insbesondere hinsichtlich des Leistungsniveaus“, so Litzner. Viele nutzen den Tag der offenen Tür auch bereits, um ihre Kinder für die siebte Klasse anzumelden: „Zwei Drittel der Kinder werden dann bereits angemeldet.“ Mit rund 80 Siebtklässlern rechnet Litzner in diesem Jahr.

Er freue sich besonders, sagt Litzner, dass so viele seiner Schüler den Tag der offenen Tür unterstützten, indem sie den interessierten Sechstklässlern und ihren Eltern die verschiedenen Fächer, den Schulklub oder den Sanitätsdienst vorstellten. „Mich freut das sehr. Schüler setzen sich für Schüler ein. Und es zeigt auch die Verbundenheit mit der Schule, die Schüler sind hier gerne.“

Im gläsernen Unterricht hat der zwölfjährige Moritz gerade von Lehrerin Regina Neuhof gelernt, seinen Namen auf Russisch niederzuschreiben. Auch er möchte vom nächsten Schuljahr an gerne zum Gadebuscher Gymnasium gehen. „Das Gymnasium ist auf jeden Fall meine Wunsch-Schule“, sagt der 12-Jährige. Das Anmeldeformular hat er schon. „Das geben wir gleich noch ab.“

 

 

 

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erstellt am 27.Jan.2014 | 08:00 Uhr

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