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Digitales Lernen : Schnelles Surfen für Grundschüler

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Die Grundschule Carlow hat jetzt neue Computer-Arbeitsplätze / Alte Rechner waren bereits 10 bis 15 Jahre alt

svz.de von
erstellt am 02.Mai.2014 | 00:30 Uhr

Quantensprung in ein neues Zeitalter: Die Grundschule Carlow hat jetzt neue PC-Arbeitsplätze erhalten. Insgesamt zehn Schüler können nun parallel digitale Aufgaben erledigen und Unterrichtsinhalte im Internet recherchieren. „Die vorherigen Rechner waren sehr langsam und schon sehr alt“, so Schulleiterin Annette Freuck. Zwischen 10 und 15 Jahren hatten diese bereits auf dem Buckel.

Die Schüler selbst hatten den Anstoß für die Neuanschaffung gegeben. „Sie haben sich im letzten Jahr in einem Brief an mich gewandt und um moderne Computer gebeten“, sagt Bürgermeister Norbert Baum. Der Kauf sei eine investive Maßnahme gewesen, um die Schule auf einem angemessenen Niveau zu halten. Dies sei besonders für die Eltern wichtig, die die Schule auswählen, erklärt Baumann. Da sei dann die Ausstattung ein wesentliches Kriterium.

Die Schüler sind jedenfalls begeistert von ihrem neuen Computer-Raum. „Am meisten war ’Wahnsinn’ von den Kindern zu hören“, erzählt Freuck. Die Arbeitsplätze seien dann auch gleich am nächsten Tag genutzt worden. „Eine Kollegin konnte beispielsweise mit ihrer Klasse schnell eine Frage, die im Unterricht aufgetaucht war, im Internet klären lassen“, so die Schulleiterin.

Die Computer sind besonders für die dritten und vierten Klassen gedacht, denn hier steht der Umgang mit PCs im Lehrplan. „Aber auch die erste und zweite Klasse führen wir langsam heran“, sagt Freuck. Einfach im Internet surfen oder Spiele spielen geht jedoch nicht. „Ein Lehrer hat von einem eigenen Platz aus jederzeit Zugriff auf die Rechner. Einige Schüler waren anfangs richtig erschrocken, als die Lehrerin etwas auf ihre Seite schrieb“, so Freuck.

Die Gemeinde hat 7500 Euro in die neue Technik investiert. Ziel sei es noch fünf weitere Arbeitsplätze zu schaffen. „Dafür brauchen wir aber die Unterstützung von Unternehmen“, so Baumann.

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