Glasfasernetz in Gadebusch : Schnelles Netz für 2000 Haushalte

<p>Freuen sich auf das schnelle Internet in Gadebusch: Bürgermeister Ulrich Howest, Arndt Griese von der Telekom, Bauamtsleiterin Rommy Elßner und Marco Cravan (Merke Elektro, Dalberg-Wendelstorf). Foto: Holger Glaner</p>
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Freuen sich auf das schnelle Internet in Gadebusch: Bürgermeister Ulrich Howest, Arndt Griese von der Telekom, Bauamtsleiterin Rommy Elßner und Marco Cravan (Merke Elektro, Dalberg-Wendelstorf). Foto: Holger Glaner

In Gadebusch beginnt der Ausbau des schnellen Internets mit Übertragungsraten bis zu 100 Megabit pro Sekunde

svz.de von
24. Mai 2017, 05:00 Uhr

Endlich einmal richtig gute Nachrichten aus der großen weiten Welt des Internets: Gestern hat die Telekom in der Münzstadt mit dem Ausbau des schnellen Internets begonnen. Wovon Einwohner in abgelegenen ländlichen Regionen vorerst weiterhin nur träumen können, das wird für 2000 Gadebuscher Haushalte spätestens Mitte November diesen Jahres Normalität – Surfen im Internet mit einer Übertragungsrate von bis zu 100 Megabit pro Sekunde.

Das neue Netz soll nach Angaben des Kommunikationsriesen so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch die Übertragung und Wiedergabe von Video- und Audiodaten sowie die Datensicherung im Internet soll dann bequemer werden. „Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben“, sagt Arndt Griese, Regionalmanager der Deutschen Telekom. Dabei sollen die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich gehalten werden und in überschaubaren Bauabschnitten vorgegangen werden.

„Ich freue mich, dass die Arbeiten der Telekom in unserer Stadt nun starten. Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürger nicht mehr wegzudenken – privat und geschäftlich. Sie sind ein wichtiger digitaler Standortvorteil“, sagt Bürgermeister Ulrich Howest.

Und so funktioniert das Ganze: Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und den insgesamt acht Verteilerkästen innerhalb der Stadt wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt bei Haushalten im Umkreis von etwa 500 Metern für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. In den Verteilern wird das Lichtsignal dann von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde an solch einem Verteilerkasten wohnt, desto höher ist seine Übertragungsgeschwindigkeit.

Welche Haushalte konkret vom schnellen Internet profitieren werden, ist noch unklar. Zirka drei Monate vor dem Start, also Mitte August kann man sich im Internet unter der Adresse www.telekom.de/schneller darüber informieren. 

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