freiwillige feuerwehr : Schneller als die Polizei erlaubt

Die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Schildetal hatte gut lachen: Sie bot den 26 Mannschaften hervorragende Wettkampfbedingungen.
1 von 3
Die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Schildetal hatte gut lachen: Sie bot den 26 Mannschaften hervorragende Wettkampfbedingungen.

Lützower richten erstmals Landesausscheid der Jugendfeuerwehren aus. Schildetal auf Rang neun

svz.de von
13. September 2015, 23:30 Uhr

Die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Schildetal liegt in Sachen Schnelligkeit auf Platz neun in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Beim erstmals in Lützow ausgetragenen Landesjugendausscheid im europaweit ausgetragenen feuerwehrtechnischen Wissen und Handeln bewiesen die Mädchen und Jungen, dass sie mit den Besten mithalten können. Während der Gadebuscher Nachwuchs auf Rang 16 landete, kamen die Dechower auf Rang 20 von insgesamt 26 Mannschaften.

„Ich bin stolz auf unsere Mädchen und Jungen. Immerhin sind wir auch als Kreismeister angetreten“, sagte der Wehrleiter der Schildetaler Wehr, René Werner. Die Gastgeber selbst starteten nicht, da die Jugendwehr aus Lützow derzeit nicht so stark ist, dass sie hätte mithalten können. „Wir haben als Gastgeber eine große Verantwortung und alle helfen mit. So sind auch wir beteiligt“, sagte Reiner Maas, Wehrleiter aus Lützow. Dass alles super vorbereitet war, konnten die 26 Teams nach der offiziellen Eröffnung mit zahlreichen Gästen der Politik, darunter Landrätin Kerstin Weiss, und des Landesfeuerwehrverbandes sehen. Auf vier Bahnen mussten jeweils neun Mädchen und Jungen unter Beweis stellen, wie schnell und genau sie ein Feuer löschen, wie gut sie Knoten binden oder feuerwehrtechnische Geräte zuordnen können.

Anschließend ging es noch einmal über eineinhalb Stadionrunden voller Hindernisse. „Dieser Wettkampf wird europaweit standardisiert ausgetragen. Der heutige Sieger darf nächstes Jahr zu den Deutschen Meisterschaften, der Sieger dort dann zur Europameisterschaft“, erklärte der Pressesprecher des Landesfeuerwehrverbandes, Ronny Meyer. Diese Erfahrung durfte im vergangenen Jahr die Jugendfeuerwehr aus Dabel machen. Sie gewannen nicht nur den Landesausscheid, sondern wurden dann auch Deutscher Meister. „Das war Wahnsinn. Für unser Land einmalig“, erklärte Meyer. In Lützow kamen die Dabeler auf Rang vier. Als Sieger fuhren die Mädchen und Jungen der Gemeinde Krakow am See am Nachmittag wieder nach Hause.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen