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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

17. Dezember 2017 | 15:01 Uhr

Hochzeit 2014 : Schlösser sind gefragt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Im vergangenen Jahr fanden weniger Eheschließungen statt als in den Vorjahren. Die Schlösser der Region sind für Trauungen auch überregional gefragt

svz.de von
erstellt am 08.Jan.2014 | 00:00 Uhr

Ist die 13 ist eine Unglückszahl? Der Volksglaube geht davon aus, dass nicht nur das Kreuzen von schwarzen Katzen und unter Leitern hindurchzugehen Unglück bringen, sondern auch die berühmte Zahl 13 für Pleiten, Pech und Pannen steht. Und daran scheinen viele Gadebuscher, Rehnaer und Lützower zu glauben: Die Angst vor der 13 kommt sogar beim Thema Heirat zum Tragen: „Im vergangenen Jahr haben nicht so viele geheiratet wie in den vorherigen Jahren“, erzählt Ute Abraham vom Standesamt Rehna. „Einige Paare haben mir explizit gesagt, dass sie mit der Zahl 13 ein Problem haben.“ Nur 62 Trauungen sind vom Amt Rehna in 2013 vorgenommen worden– in den Jahren zuvor seien es im Schnitt etwa 75 Eheschließungen pro Jahr gewesen, so Abraham.

In diesem Jahr sieht es wieder anders aus im Amt Rehna: „Bis jetzt haben wir schon 42 Voranfragen für Terminreservierungen für Hochzeiten“, sagt Ute Abraham. Die beliebtesten Monate für Hochzeiten sind in diesem Jahr der Mai und der August. Und trotz des Winterwetters und der Kälte habe sich sogar ein Paar für den 14.01. 2014 bei ihr angemeldet, verrät Abraham.

Im Standesamt Gadebusch haben sich in 2013 noch deutlich weniger Paare als in Rehna das Ja-Wort gegeben: Lediglich 42 Eheschließungen wurden hier verzeichnet. Bisher hat auch noch keine der Trauungen im Alten Bahnhof stattgefunden, obwohl bereits seit Sommer 2013 genehmigt wurde, dort Eheschließungen zu vollziehen. „Es gibt bisher ein einziges Paar, was den Bahnhof für seine Trauung vorgemerkt hat“, sagt Sabine Pätsch vom Standesamt Gadebusch. Beim Inhaber des Bahnhofs, Holger Hempel, liegen schon mehr Anfragen vor: „Für den Sommer haben wir schon eine Hand voll Reservierungen“, verrät er. „Und für Kurzentschlossene machen wir alles möglich“, verspricht der Geschäftsmann.

Kurzentschlossene müssen sich allerdings sputen, wenn sie einen sommerlichen Trauungstermin ergattern wollen, denn auch im Standesamt Lützow-Lübstorf gibt es schon viele Vormerkungen für Eheschließungen in diesem Jahr. „Von Februar bis August habe ich für den Bereich Lützow schon 13 feste Termine vergeben“, sagt Nadine Kretschmer.

Im vergangenen Jahr haben sich insgesamt im Amt Lützow-Lübstorf 64 Paare in Schloß Wiligrad, Schloß Kaeselow und Gut Grambow trauen lassen, so die Standesbeamtin. „Am allermeisten sind Trauungen in Schloß Wiligrad gewünscht“, so Kretschmer. Lieblingsplätze, um sich das Ja-Wort zu geben sind aber auch der alte Gadebuscher Bahnhof, das Rauchhaus Möllin, die Schlössern Wedendorf und Kaeselow sowie das Gut Grambow. Schloß Wendorf hat zudem auch überregionales Interesse bei angehenden Ehepaaren geweckt. „Hier lassen sich extrem viele Paare aus Hamburg trauen. Das Schloß als Ort für Hochzeiten scheint sich herumgesprochen zu haben“, sagt Ute Abraham. „Ich habe aber noch nicht herausgefunden woran das liegt.“

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