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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

15. Dezember 2017 | 15:04 Uhr

Open-Air : Schlagerbarde mimt den Rockstar

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Mit Nieten, Totenkopf-Knöpfen und Ledermantel stand Heino bei der Grevesmühlener Piraten vor mehr als 1000 Fans auf der Bühne

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erstellt am 08.Sep.2014 | 21:15 Uhr

Er wurde belächelt, er wurde verhöhnt und manche Radiomoderatoren wollten seine Musik nicht spielen. Doch nun zeigt Volksmusik-Star Heino seinen Kritikern, was eine Harke ist. Der Schlagerbarde singt die Lieder derer, die einst nur Hohn und Spott für ihn übrig hatten.

Heino als Rockstar – das kommt an bei seinen Fans. Mehr als 1000 von ihnen strömten zum Konzert bei den Grevesmühlener Piraten. Auf der Bühne sahen sie den Blondschopf im Ledermantel mit Nieten und Totenkopf-Knöpfen. Er sang Rammsteins „Augen auf“, Grönemeyers „Was soll das?“, Stefan Remmlers „Vogel der Nacht“ oder Peter Fox’ „Haus am See“. Kinder in der ersten Reihe des Publikums jubelten ihm ebenso zu wie Männer, die miteinander im Regen tanzten.

Heino Superstar, diese Rolle gefällt dem 75-Jährigen. Dabei müsste der gebürtige Düsseldorfer niemandem mehr etwas beweisen. Der gelernte Bäcker und Konditor hat in seinem Musikerleben als Schlagersänger mehr als 1000 Lieder aufgenommen und mehr als 50 Millionen Tonträger verkauft. Er stand in Amerika, Afrika, Australien und Asien auf der Bühne – und nun in Grevesmühlen. Zu seinen Fans sagte er dort: „Das Schönste an uns Männern sind die Frauen an unserer Seite.“ Nur eine Frau aber mache ihn auch nach 35 Jahren willenlos: seine Hannelore. Es ist die Überleitung zum Lied „Willenlos“, das eigentlich Marius Müller-Westernhagen zuzuordnen ist. Doch auch er muss akzeptieren, dass nun Heino damit auf Tour durch Deutschland ist und Kasse macht.

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