Gadebusch : Schilderstreit geht in die nächste Runde

Der Zankapfel: das Halteverbotsschild auf dem Markt.falx
Der Zankapfel: das Halteverbotsschild auf dem Markt.falx

Der Schilderstreit in Gadebusch scheint kein Ende zu nehmen. Das Halteverbot auf dem Marktplatz erregt weiterhin die Gemüter der Bürger. Auch fehlende Uniformen der Ordnungsamtsmitarbeiter sei ebenfalls ein Kritikpunkt.

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24. Mai 2012, 10:00 Uhr

Gadebusch | Der Schilderstreit in Gadebusch scheint kein Ende zu nehmen. Bereits vergangene Woche berichtete unsere Zeitung über die vorherrschende Verwirrung. Besonders das vor der Ratsapotheke aufgestellte Halteverbotsschild sorgte durch seinen Standort für Unmut. Jetzt suchte erneut ein aufgebrachter Bürger die Redaktion auf, um seinem Ärger Luft zu machen. Nach eigenen Angaben wurde das Auto von Klaus Voigt, nachdem er unwissentlich im absoluten Halteverbot geparkt hatte, von einem in zivil gekleideten Ordnungsamtsmitarbeiter heimlich fotografiert. Nachdem Voigt ihn daraufhin zur Rede gestellt hatte, verwies der ihn an den Leiter des Ordnungsamtes Jürgen Flotow. "Das ist die reinste Abzocke", so Voigt, der eine deutlichere Aufstellung des Schilds und eine Kennzeichnung der Ordnungsamtsmitarbeiter verlangte. Flotow selbst habe ihm gesagt, dass eine entsprechende Uniform im Moment nicht vorhanden sei. "Dann soll man ihm eine Weste oder eine Armbinde geben", so Voigt. Außerdem sei das Schild von der Schweriner Straße aus nicht zu sehen. "Es kann doch nicht so schwer sein, es nach vorn zu rücken, oder den Baum zu stutzen, so Voigt. Jürgen Flotow war am Nachmittag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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