Klein Salitz : Schäferei wird zum Freiluftkino

Charlotte und Detlef Mohr heißten heute und morgen Filmfans in Klein Salitz willkommen.  Fotos: Michael Schmidt
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Charlotte und Detlef Mohr heißten heute und morgen Filmfans in Klein Salitz willkommen. Fotos: Michael Schmidt

In Klein Salitz wird heute der preisgekrönte Film „Sture Böcke“ gezeigt / Kinderfilm folgt am morgigen Sonntag

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27. August 2016, 05:00 Uhr

Kino an einem ungewöhnlichen Ort gibt es an diesem Wochenende in Klein Salitz. Auf dem Areal der Schäferei von Detlef Mohr zeigt das Norddeutsche Freiluftkino auf einer großen Leinwand „Sture Böcke“ (Sa., 20 Uhr) und „Bibi & Tina 3“ (So., 19.30 Uhr).

Ein nahezu perfekter Aufführungsort ist die Schäferei gerade für den isländischen Kinostreifen „Sture Böcke“. Denn darin geht es um Schafe und zwei Schäfer, die seit 40 Jahren nicht mehr miteinander gesprochen haben. Und das, obwohl sie Brüder sind.

Das Werk von Grimur Hákonarson heimste bereits mehrere Preise ein und wurde unter anderem beim Filmfestival in Cannes als auch in Zürich zum besten Film gekürt. Darüber hinaus gab es für „Sture Böcke“ bei den 57. Nordischen Filmtagen in Lübeck den Baltischen Filmpreis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Filmfestival Transilvania.

Doch nicht nur am Sonnabend, sondern auch am Sonntag wird die Klein Salitzer Schäferei ein Anlaufpunkt für Kinofans sein. Dann allerdings heißt es: Mädchen gegen Jungs. Denn auf der Leinwand wird der dritte Teil von Bibi & Tina zu sehen sein. Teil II hatte im vergangenen Jahr knapp 400 Besucher zum Kino unterm Sternenhimmel nach Klein Salitz gelockt. „Wichtig ist auch an diesem Wochenende, dass die Besucher ihre eigenen Stühle und Decken mitbringen. Fürs Catering ist gesorgt“, sagt Detlef Mohr. Wer will, kann sich am Sonntag vor der eigentlichen Filmvorführung noch als Karaoke-Sänger ausprobieren. Detlef Mohr kündigt darüber hinaus auch Kutschfahrten und Pony- und Eselreiten an.

Klein Salitz ist übrigens einer der 16 handverlesenen Spielorte des Norddeutschen Freiluftkinos. Auch hier wird das Team um Eduard Wehmeier einen 4K-Projektor zum Einsatz bringen. Für den passenden Klang werden drei Lautsprecher sorgen, die direkt hinter der Leinwand installiert werden.

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