der heisse draht : Ruine: Frey warnt vor Gefahren

Es ist ein Kinderspiel, um auf dieses gefährliche Grundstück zu gelangen. Hans-Dieter Frey fordert ein Eingreifen des Landkreises.  Fotos: Michael Schmidt
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Es ist ein Kinderspiel, um auf dieses gefährliche Grundstück zu gelangen. Hans-Dieter Frey fordert ein Eingreifen des Landkreises. Fotos: Michael Schmidt

Einwohner der Gemeinde Gottesgabe fordern, dass ein Grundstück in Klein Welzin endlich gesichert wird

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29. Juli 2015, 07:30 Uhr

Seit Jahren erhitzt eine Bauriune in Klein Welzin die Gemüter der Einwohner. Denn das Objekt könnte von Kindern als Abenteuerspielplatz mit Gefahrenpotenzial auserkoren werden. Zumal es ein Kinderspiel ist, in diese Ruine zu gelangen.

Bürger der Gemeinde wie Hans-Dieter Frey wollen diesen Zustand nicht länger hinnehmen. Er griff zum Telefon und warnte am Heißen Draht der SVZ vor dem Gefahrenpotenzial. Bei einem anschließenden Vor-Ort-Termin redete Frey Tacheles und fordert den Landkreis Nordwestmecklenburg auf, einzugreifen. „Hier ist Gefahr in Verzug. Das Gebäude droht einzustürzen, Kinder können verletzt und Autos beschädigt werden. Muss denn erst etwas Schlimmes passieren?“, fragt Frey.

Die Gemeinde Gottesgabe kämpft seit Jahren darum, diese Gefahrenquelle zu beseitigen und diesen Brennpunkt an der Dorfstraße zu entschärfen. Bürgermeisterin Bärbel Jürß stehe bei diesem Kampf trotz all ihrer Bemühungen allerdings auf verlorenem Posten, meint Frey.

Nun sieht Hans-Dieter Frey als ehemaliger Leiter des Kreis-Ordnungsamtes seinen einstigen Arbeitgeber in der Pflicht. Dieser müsse hier finanziell in Vorleistung gehen, dies habe er in einem ähnlichen Fall in der Gemeinde Gägelow bei Wismar einst auch getan. Pro Jahr plane der Landkreis ohnehin mehrere tausend Euro für solche Fälle ein, so der ehemalige Landkreis-Mitarbeiter.

Bewegung in die Sache scheint tatsächlich zu kommen. „Der Landkreis wurde über die Situation informiert und prüft diese gegenwärtig. Erster Ansprechpartner und Verantwortlicher ist immer der Eigentümer. Es läuft bereits ein ordnungsbehördliches Verfahren“, erklärte gestern auf SVZ-Anfrage Kreis-Pressesprecherin Petra Rappen.

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